Blumenkohl - der Gesundheitsbooster (inkl. Rezept)

 

Blumenkohl ist so ein wundervolles und gesundes Gemüse. Leider mögen viele Menschen keinen Kohl, haben Angst vor Verdauungsproblemen oder ähnlichem.

 

Warum es sich dennoch lohnt (mehr) Blumenkohl in seine Ernährung einzubauen, welche Organe er besonders gut unterstützt und was du leckeres aus ihm zaubern kannst, dass erfährst du in meinem Artikel.

Der Blumenkohl gilt als der König unter den Kohlarten, zumindest für diejenigen, die bereits seine wahre (Heil)Wirkung entdeckt haben und auch wissen, wie kreativ man ihn zubereiten kann.

 

Neben seinem breiten Heilprofil, ist er dazu noch kalorienarm, leicht verdaulich und auch leicht erschwinglich. 

 

Der Blumenkohl gehört zur Kreuzblüterfamilie. Die Haupterntezeit für unsere heimische Freilandware ist von Mai/Juni bis  zum November. 

Inhaltstoffe des Blumenkohls

Der Blumenkohl enthält:

  •  90% Wasser
  •  viele Ballaststoffe (für eine geregelte Verdauung)
  •  B-Vitamine (vor allem Folsäure, zur Blutbildung und für das Nervensystem)
  •  viel Vitamin C (für ein starkes, ausgeglichenes Immunsystem und gegen Entzündungen)
  •  Magnesium (hilft bei Krämpfen und unterstützt die Regulation des Blutdrucks)
  •  Vitamin K (zur Blutgerinnung und für starke Knochen)
  • Calcium (ebenfalls für starke Knochen)
  •  Kalium (für die Herz- und Nervengesundheit)
  •  Phosphor (unterstützt den pH-Wert des Blutes aufrecht zu erhalten und stärkt die Knochen)
  •  Mangan (für das Immunsystem, die Knochen und zur Bildung des Glückshormons Dopamin) 
  •  Schwefel (wichtig für den Eiweißstoffwechsel und die Entgiftung) 
  • Sekundäre Pflanzenstoffe wie Sulforaphan (dieser hemmt die Bildung von Tumoren) 
  • Bor (unterstützt das gesamte endokrine System und die Knochen)

Blumenkohl - Schilddrüsenfreund oder Schilddrüsenfeind?

Als ich 2012 meine Hashimoto-Diagnose bekam und mich ab da an sehr genau mit meiner Ernährung auseinandersetzte (und nach und nach auf vegan und dann auch noch  auf glutenfrei mit viel Rohkost umstellte) , fand ich bei meinen Recherchen immer wieder die Info, dass Kreuzblüter, zu denen ja auch der Blumenkohl gehört, Goitrogene besitzen die  kropffördernd seien und negativ in den Schilddrüsenstoffwechsel eingreifen würden. Es wurde Schilddrüsenpatienten dringend abgeraten davon, diese zu sich zunehmen. (Goitrongenhaltige Lebensmittel sind aber nicht nur Kreuzblüter sondern auch z.B. Süßkartoffeln, Cashews etc.... - was sollte man dann noch essen?). Diese Frage stellte ich mir auch und entschied auf meine Körperweisheit zu hören und die sagte "Keine Korbblüter streichen, schon gar nicht Blumenkohl."  Ich aß also weiterhin regelmäßig die verschiedensten Kohlarten und auch viel Blumenkohl, auch in roher Form (wo ja besonders viele Goitrogene enthalten sein sollten). 

 

Das Ergebnis bei mir: Meiner Schilddrüse ging es nicht schlechter sondern besser. Ich nahm keine Schilddrüsenhormone mehr und sie regenerierte sich wieder. Für mich ein Zeichen, dass man 1. immer auf seine Körperweisheit hören sollte  und 2. wenn überhaupt die Dosis das Gift macht. Denn um die Schilddrüse wirklich in "Gefahr" zu bringen, durch die Goitrogene, müsste man schon zig Kilo am Tag von den Kreuzblütern essen....ich habe schon ziemlich viel gegessen, aber da kam ich nun auch nicht ran ;) 

Und im Endeffekt habe dieses Gefühl meiner Körperweisheit sogar noch bestätigt bekommen. Denn in dem Buch "Medical Food*" und in dem Buch "Heile deine Schilddrüse*" von Anthony William, habe ich jetzt erst vor kurzem gelesen, dass gerade Blumenkohl sehr gut für die Schilddrüse ist, weil er eben das gesamte Endokrine System (Hormon/Drüsensystem) unterstützt inklusive Schilddrüse, Nebennieren und Hypophyse. Ich habe intuitiv richtig gehandelt.  Wenn du auch lernen möchtest auf deine Körperweisheit zu hören bzw. sie wieder besser wahr zu nehmen UND dir gleichzeitig weitere wertvolle Tipps sichern möchtest um wieder gesund und glücklich voller Lebensfreude zu werden, dann buch dir jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir.

Wenn du unter Schilddrüsenproblemen leidest, dann kann ich dich hiermit nur ermuntern ruhig (mehr) Blumenkohl in deine Ernährung einzubauen. 

Blumenkohl - gut oder schlecht für die Verdauung?

Viele Menschen essen ungerne Kohl , weil dieser manchmal zu Blähungen oder einem Unwohlgefühl im Bauch führt. Der Blumenkohl ist allerdings die Kohlsorte, die von allen am besten und leichtesten verdaut  werden kann. Blumenkohl ist sehr gut verträglich, deshalb können ihn auch schon Babys oder sehr alte Menschen zu sich nehmen, denen Schonkost empfohlen wird. 

 

Die starke schwefelhaltige Wirkung des Blumenkohls bekämpft auch sämtliche Erreger, die gerne in den Magen-Darm-Trakt eindringen. Besonders empfehlenswert ist hier, gerade wenn schon eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür besteht, den Blumenkohl zu entsaften und diese Flüssigkeit unverdünnt zu sich zu nehmen (morgens auf nüchternen Magen ein Schnapsglas voll und ggf. mittags und abends vor dem Schlafengehen auch noch mal).  Der Blumenkohl hat eine stark entzündungshemmende Wirkung .

Blumenkohl stärkt die Lungen

Die in ihm enthaltenen Senföle (wie das Sulforaphan) die den Blumenkohl (und anderen Kohlarten) den typischen Kohlgeschmack geben, der auch mal etwas scharf oder bitter sein kann, reinigen die Lungen und schützen vor mikrobiellen Angriffen. Laut chinesischer Medizin stärken alle Kohlarten, also auch der Blumenkohl, dass Lungen-Qi (die Lungen-Energie). 

 

Solltest du mit Lungen/Bronchienproblemen wie Asthma, häufigen Bronchitiden oder ähnlichen zu tun haben, kann ich dir nur anraten möglichst viel Kohl (also auch Blumenkohl) in deine Ernährung einzubauen. Möglichst auch in roher Form. 

Starke Knochen mit Blumenkohl

Aufgrund der Kombination von Calcium, Phosphor, Mangan, Vitamin K und Bor, die alle in dem weißen Kohl enthalten sind und die allesamt die Knochen stärken, sollte er bei Menschen mit Knochenproblemen wie Osteoporose (oder am besten natürlich auch vorbeugend zur Prophylaxe) regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. 

Sonstige gesundheitliche Wirkung

Wie in den obigen Texten schon erwähnt, wirkt der Blumenkohl stark entzündungs- und auch infektionshemmend.  Er vermag es Viren, insbesondere EBV (Ebstein-Barr-Virus) zu bekämpfen, hilft aber genauso im Kampf gegen bakterielle Infektionen.  Und zwar egal, wo im Körper sich die Entzündung befindet. 

 

Auch das Immunsystem wird durch den Blumenkohl positiv unterstützt. 

 

Zudem wirkt er entwässernd und regt die Nierentätigkeit an. Außerdem soll er, regelmäßig gegessen, Krebs vorbeugen, allen voran im Verdauungs- und Atemtrakt. 

Rezeptideen

Aus Blumenkohl lässt sich allerhand zaubern, z.B.:

  •  in roher Form, in Salaten (besonders lecker mit Möhre und einem asiatisch angehauchten Dressing), zum Snacken zwischendurch mit einem Dipp oder fein gehäckselt als rohen Blumenkohlreis (den du dann mit anderen Gemüsesorten oder leckeren Saucen mischen kannst. Deiner Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt).
  •  in Gemüsesuppen (den Blumenkohl nicht so lange mit kochen, am besten erst die letzten max. 10 Minuten dazugeben)
  •  als Püree oder Sauce (du kannst ihn genauso kochen bzw. dämpfen wie Kartoffeln und dann mit etwas Salz, Pfeffer und evtl. anderen Gewürzen deiner Wahl und etwas Mandelmus/milch pürieren.  Genauso kannst du mit etwas mehr Flüssigkeit (Brühe oder Pflanzenmilch) und noch etwas Knoblauch oder Zwiebeln, eine leckere helle Sauce zaubern, die du zu glutenfreien Nudeln oder Gemüsespaghetti servieren kannst:
  •  als Blumenkohl-Reis (wie oben schon bei der Rohkost kurz angesprochen, kannst du den Blumenkohl fein häckseln und ihn dann aber auch mit ganz, ganz wenig Gemüsebrühe dämpfen oder mit etwas neutralem Kokosöl andünsten. Gebe dann nach deiner Wahl noch andere Gemüse, wie feingehackte Möhren und Zwiebeln, frische bzw. aufgetaute Erbsen oder ähnliches hinzu. Würze dann (z.B. mit einer Currymischung) nach deiner Wahl. 
  •  als Blumenkohl-Pizza (nein, diese Pizza wird nicht mit Blumenkohl belegt, sondern der Teig besteht aus Blumenkohl. Koche/Dämpfe ihn dafür und vermische ihn dann mit z.B. Kichererbsenmehl oder aber auch Buchweizenmehl und noch einer bindenden Komponenten wie gemahlenen und eingeweichten Leinsamen oder Chiasamen oder gemahlenen Flohsamenschalen. Ich wette so einen gesunden Pizzateig hast du noch nie gegessen, oder?
  • Nutze auch das Grün des Blumenkohls! Die grünen Blätter enthalten noch mehr Nährstoffe als der Kohl an sich. Bereite dir damit einen Smoothie oder Saft zu, schneide ihn in feine Streifen und gebe ihn in deinen Salat oder mache daraus ein tolles Pesto. 

 

Das waren nur ein paar Inspirationen für dich, was du alles so mit Blumenkohl kreiern kannst. Und jetzt bekommst du noch eins meiner neuesten Rezept-Kreationen. 

Blumenkohl im Teigmantel

Dieses Rezept kannst du in 3 Variationen zubereiten/essen. Bei der ersten Variante kommt es gar nicht erst zum Teigmantel, sondern du dippst die frischen rohen Blumenkohlröschen einfach in die cremige Sauce. Sehr lecker! Die Sauce kannst du natürlich auch für anderes Gemüse zum Dippen nehmen oder auch als Sauce für Gemüsespaghetti.

 

Zutaten: 

  •  1 kleinen Blumenkohl
  •  Den Saft von 2-3 Orangen
  •  150 g frisch gekeimten Buchweizen (durch den Link findest du zu meinem ausführlichen Artikel über Buchweizen, da erfährst du auch, wie du ihn richtig keimst)
  •  1/4 - 1/2 Teelöffel gemahlene Flohsamenschalen*
  •  1 gehäuften Esslöffel Tahini*  (Sesammus, alternativ kannst du auch Mandelmus verwenden)
  •  Himalayasalz*
  •  optional: Gewürze, siehe unten bei Tipps

 

Zubereitung: 

 

Zerteile den Blumenkohl in kleine Röschen und wasche sie ordentlich. Lege sie beiseite. 

Gebe nun den frisch gekeimten Buchweizen mit dem Orangensaft , dem Tahini und dem Salz in den Mixer und vermixe alles gut miteinander, bis eine homogene Masse entstanden ist. Gebe zum Schluss die Flohsamenschalen dazu und mixe sie noch kurz unter.  Gieße die Mischung in einen hohen Teller. 

Nun kannst du die Blumenkohlröschen in die Mischung tauchen und dann direkt auf ein Blech (für den Backofen oder fürs Dörrgerät) legen.  Achte darauf es vorher mit Backpapier oder Dörrfolie ausgelegt zu haben! 

Im Dörrgerät dauert es natürlich länger und schmeckt auch etwas anders, aber dafür hast du Rohkostqualität, wenn du das wünschst und die Nährstoffe sind noch mehr erhalten. Die erste Stunde gibst du den Blumenkohl bei 55 Grad in den Dörrautomat und stellst dann auf 40 Grad runter. Dann dauert es noch mind. 6 Stunden, es kommt auf das Gerät, die Größe der Blumenkohlröschen, die gewünschte Konsistenz UND deine Geduld an ;) wie lange es im Endeffekt dauert ;) 

Im Backofen geht es schneller. Diesen stellst du auf 150 Grad Umluft an und lässt ihn kurz vorheizen. Gebe dann das Blech mit den Röschen in den Ofen (mittlere Schiene) und backe sie für 15 Minuten (es kann von Ofen zu Ofen variieren, deshalb schau lieber etwas früher nach als zu spät). 

 

Die Blumenkohlröschen sind ideal als Snack abends beim fernsehen oder auch als Beilage zu einem Essen. 

 

Tipps:  Der Teigmantel (bzw. die Dippsauce) ist relativ neutral. Du kannst sie nach deinem Belieben auch aufpeppen, z.B. mit einer Currymischung*, die passt sehr gut dazu. Oder du probierst die Kombi aus etwas Kurkuma*-, Koriander*-, und Ingwerpulver* mit einem Hauch Knoblauch. Oder wie wäre es mit einer Mischung aus Paprikagewürz* oder Paprika La Vera* und Knoblauch*?! Probiere das aus, was dich anspricht. Viel Spaß und guten Genuss! 

Jetzt bist du dran!

Wie hat dir dieser Artikel zum Blumenkohl gefallen? Bitte hinterlass mir dein Feedback und teile den Artikel auch gerne. 

Schreib mir auch in den Kommentaren, wenn du das Rezept ausprobiert hast und wie es dir geschmeckt hat. :) 

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Deine Jen

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