12 wichtige Punkte für deinen Heilungsweg

 Jeder, der (chronisch) krank ist, hat diesen einen Wunsch: Wieder gesund werden. Heil werden. 

 

Viele Menschen gehen dann regelmäßig zu Ärzten, bekommen Medikamente, Spritzen und ähnliches. All das kann die Symptome (kurzfristig!) beheben, aber es führt nie zu wirklicher Heilung.

 

Ich weiß das aus eigener (leidvoller) Erfahrung. Aber diese Erfahrungen haben mich eben auch dahin geführt, wo ich jetzt bin. Und deshalb möchte ich gerne meine 12 Punkte mit dir teilen, die mir auf meinem Heilungsweg enorm geholfen haben.  

1. Darmreinigung / Darmsanierung

Die meisten Menschen beginnen, wenn sie ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, damit ihre Ernährung umzustellen. Viele wählen die rein pflanzliche Ernährung, einige auch direkt die pflanzliche Rohkosternährung ....und wundern sich, dass sie sich nicht so schnell so gut fühlen wie erhofft. 

 

Hier liegt der Fehler darin, dass nicht da begonnen wird wo eine der größten Baustellen besteht, nämlich im Darm. Der Darm hat einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit. Lese hier zu auch meinen Artikel  "Darmgesundheit" . 

 

Wir können uns noch so gesund ernähren, wenn der Darm nicht in Ordnung ist, durch ein Leaky Gut Syndrom (durchlässiger Darm), verklebt von Gluten und/oder belastet durch jahrelange falsche Ernährung, dann kann unser Darm die ganzen tollen Nährstoffe aus der ankommenden Nahrung einfach nicht aufnehmen und sie werden ungenutzt wieder ausgeschieden. 

Deshalb ist es am wichtigsten, wenn man unter einer chronischen Erkrankung leidet oder schon länger mit verschiedensten Symptomen krank ist, damit an zu fangen den Darm gründlich zu reinigen und wieder aufzubauen. 

 

Dies kann einige Monate , aber auch einige Jahre dauern. Je nachdem wie schwer die Erkrankung und der Zustand des Darmes ist. 

 

Ich empfehle meist eine Darmsanierung zusammen mit einem naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker zu machen, der bei möglichen Fragen/Problem immer gleich helfen kann und beratend zur Seite steht. Gerne begleite ich dich auch auf deinem Weg der Heilung. Schau einfach mal in mein Coaching-Angebot. 

2. Angepasste Ernährung

Wenn mit einer Darmsanierung begonnen wurde, kann nach und nach auch die Ernährung umgestellt werden. 

 

Hier passiert meiner Meinung nach der 2. Fehler. Viele Menschen stellen ihre Ernährung zu rigoros um. 

 

Gestern haben sie noch , wie die letzten Jahre zuvor Burger und Pommes gegessen, weizenhaltiges Brot mit Wurst und Käse, Milch getrunken und Chips gegessen und ab heute soll es 100% vegane und vielleicht sogar noch rohköstliche Ernährung sein.  Dieser Schuss geht, zumindest bei Menschen mit Erkrankungen, meist nach hinten los. 

 

 

Nicht nur das die "Rückfall-Quote" in das alte Essverhalten enorm hoch ist, sondern es kommt mitunter zu extrem starken Entgiftungserscheinungen bis hin zu Entgiftungskrisen oder eben auch zu einer starken Verschlechterung der gewohnten Symptome.

 

 

Deshalb ist es besser, sich Schritt für Schritt der neuen gewünschten Ernährungsform zu nähern.  Vielleicht magst du auch mit grünen Smoothies starten, wie ich es damals gemacht habe. Oder du lässt erst mal nach und nach alles Ungesunde weg und baust für jedes ungesunde ein gesundes Lebensmittel ein. 

 

Auch bei Ernährungsumstellung stehe ich dir gern zur Seite und berate dich.

3. Entgiftungsorgane unterstützen

Wie oben erwähnt, kann bei der Ernährungsumstellung eine vermehrte Entgiftung in Gang gesetzt werden. Das liegt daran, dass durch die neue gesunde Ernährung, vor allem wenn es naturbelassene rohe Lebensmittel sind, der Körper dazu angeregt wird seine gespeicherten Gifte frei zu setzen. Dies passiert meist auch (nach und nach).

 

Oft sind allerdings unsere Entgiftungsorgane wie Leber, Niere, Darm etc... damit überfordert, da sie durch die "kranken" Jahre selbst schon geschwächt sind . Schaffen sie es nicht, die nun rausgeschmissenen Gifte auszuscheiden, kommt es zu einer Rückvergiftung, womit wir nichts gewonnen haben und uns womöglich noch schlechter fühlen. 

 

Auch deshalb ist es wichtig eine Darmsanierung zu machen, weil dabei oft Mittel wie Flohsamenschalen, Chiasamen, Bentonit oder ähnliches beinhalten die die anfallenden Giftstoffe im Darm an sich binden können, so das sie schneller ausgeschieden werden können und nicht zu einer Rückvergiftung führen.

 

In meinem Ebook "Natürlich gesund - Ganzheitlich deine Entgiftungsorgane stärken und unterstützen" bekommst du ganz konkrete Tipps und Anregungen deine Entgiftungsorgane mit sanften Methoden zu unterstützen und so deine Gesundheit zu stärken, auf ein neues Level anzuheben und so die Möglichkeit, deine Krankheiten auszuheilen. Einen genaueren Einblick in das Ebook bekommst du HIER. 

4. Bewegung

 Bewegung ist wichtig. Wer rastet der rostet und das ist wirklich so. Unser Körper und seine gesamten Funktionen laufen mit Bewegung viel besser ab. 

 

Mit Bewegung ist kein exzessiver Sport gemeint, der dem Körper eher schadet als das er ihm hilft. Auch hier ist es wie bei der Ernährungsumstellung. Von 0 auf 100 ist nicht gut. Wer nie wirklich gelaufen ist, sollte sich nicht vornehmen morgens direkt 5 km zu joggen. Es wird ihm nicht gut bekommen. 

 

Du solltest die Sportart wählen die sich wirklich interessiert, wo du Spaß dran haben wirst und da dann langsam starten.

 

Vielleicht gefällt es dir Inliner zu fahren oder Trampolin zu springen (die beiden Sachen mag ich total gern :) ) oder du machst ein Gymnastikprogramm oder meldest dich zu einem Aerobic- Kurs an. 

 

Für den Anfang reicht es auch, wenn du regelmäßig in der Natur spazieren gehst. Die Natur ist so heilsam. Eigentlich hätte ich sie als Extrapunkt hier aufzählen müssen. :) 

 

Die frische Luft und die Natur, wie Wald, Feld und Wiesen werden dir gut tun. Hier kommen wir gleich zu Punkt Nr. 5

5. Entspannung / Auszeit

So ein regelmäßiger Spaziergang kann Entspannung pur sein, wenn man nicht gehetzt oder gezwungen los geht, sondern sich Zeit nimmt. Auch wenn man aufmerksamer wird und nicht "einfach so"  spazieren geht, sondern sich achtsam umschaut. Die "Schönheit" um sich herum bemerkt, die frische Luft atmet und damit die Lungen zur Entgiftung anregt. 

 

Auf regelmäßige Auszeiten solltest du penibel achten, wenn du gesund sein möchtest. Egal ob drinnen oder draußen. Und ja jetzt werden viele sagen "Aber ich habe keine Zeit...."   "Ich muss arbeiten...."   "Was mach ich mit den Kindern...."   

 

 

Ich sag immer "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"  und du solltest es dir selbst wert sein, täglich mindestens 30 Minuten, besser 60 Minuten nur für dich und deine Entspannung zu haben! 

 

 

In dieser Zeit kannst du machen was DU magst: lesen, malen, basteln, stricken oder anderweitig kreativ sein. (Kreativität ist auch wichtig für die Heilung) oder Entspannungsmethoden. 
Ich mache z.B.  gerne Meditationen, Körperheilreisen, JinShinjyutsu oder Qi-Gong.

 

Was ich übrigens auch zur Entspannung zähle ist der NACHTSCHLAF.  Gib deinem Körper genug Schlaf. Das ist individuell von Mensch zu Mensch verschieden. Aber dein Körper wird dir sicher deutliche Signale senden. Wenn du abends um 20 Uhr müde wirst, dann quäl dich nicht weiter auf dem Sofa nur um deine Lieblingssendung zu Ende zu sehen, sondern hör auf deinen Körper und lege dich schlafen.

 

Als besonders wertvoll wird der Schlaf vor Mitternacht bewertet. Es wird gesagt das jede Stunde vor Mitternacht doppelt zählt! 

 

Auch ein Powernap tagsüber von 15-20 Minuten kann dir gut tun. 

 

6. Richtiges Mindset /Gedankenmuster umprogrammieren

 Wenn wir gesund sein wollen, sollten wir uns auch mit unseren Gedanken auseinander setzen. Was haben wir die letzten Jahre so gedacht? Über die Welt? Das Leben? Aber vor allem : Was haben wir über uns selbst gedacht?  Wo haben wir uns selbst eingeschränkt mit alten Glaubenssätzen wie "Das kann ich einfach nicht"  oder Gedanken wie "Ich bin einfach zu dumm dazu"   oder "Ich bin verdammt dazu immer krank zu sein."  

 

Gedanken werden zu unserer Wirklichkeit, wenn wir sie nur lange genug denken und uns vorbeten.

 

Das Problem ist, dass die meisten "Gedanken" ja gar nicht von uns selbst stammen sondern das sie uns in unserer Kindheit von Eltern, Lehrern oder anderen Erwachsenen "eingeimpft" wurden.

 

Die Gedanken sind es auch die uns oft in Krankheit "gefangen" halten, die dazu führen das wir in Beziehungen, im Job oder allgemein im Leben unglücklich sind, was sich wiederum dann negativ auf unsere Gesundheit auswirkt.

 

Aber sie sind nicht unumstößlich. Alte Gedanken- und Glaubensmuster kann man ändern und lernen das Leben und sich selbst in einem anderen Licht zu sehen.

 

Wie wäre es damit? Nimm dir Zettel und Stift und schreibe darauf los welche (negativen) Gedanken du immer und immer wieder denkst. Gedanken die dich einschränken, unglücklich machen und ähnliches.  (Falls dir keine einfallen, dann setze dich ganz in Ruhe trotzdem einfach mit einem Stift hin und schreibe einfach DAS auf, was dir in dem Moment einfällt....das kann sehr spannend sein! Denn oft kommen hier auch die falschen Gedankenmuster zu Tage).

 

Wenn du die Sätze aufgeschrieben hast kannst du dir für ein negativen Satz ein positiven überlegen.

Wenn auf deinem Zettel z.B. steht  "Ich bin zu dick und hässlich."    dann schreibe  "Ich bin ein wundervoller Mensch und nehme mich in Liebe an."   Das ist anfangs nicht ganz einfach und vielleicht kommst du dir erst vor wie ein "Lügner"....aber glaub mir mit der Zeit wird der Satz dir in Fleisch und Blut übergehen und das alte Muster überschreiben.

Natürlich gibt es noch andere weitere Möglichkeiten alte Gedanken- und Glaubensmuster aufzulösen bzw. umzuprogrammieren. Dies würde hier aber den Rahmen sprengen.

7. Gefühle annehmen und heilen

Mit den Gefühlen ist es ähnlich wie mit den Gedanken. Wir haben oft Gefühle, die wir eigentlich gar nicht fühlen wollen, wie Angst, Wut, Traurigkeit und ähnliches und versuchen diese Gefühle zu unterdrücken. Manchmal klappt das auch "scheinbar" gut.

 

Das Problem an der Sache ist das Gefühle, egal welcher Art, nie wirklich unterdrückt werden können.  Versucht man sie nicht mehr zu spüren, manifestieren sie sich irgendwo im Körper. Und verursachen Krankheiten.

 

Meiner Meinung ist Krebs da das beste Beispiel. Oft kann man sogar an dem Entstehungsort des Krebses erkennen, in welchem Bereich bestimmte Emotionen oder auch Erlebnisse verdrängt worden sind. 

 

Ich weiß z.B. genau warum bei mir Hashimoto entstanden ist. Ein Teil war natürlich meine ungesunde Ernährungsweise und das ich geraucht habe wie ein Schlot  etc.... aber der größere Teil hatte bei mir seelische Ursachen und deshalb war es bei mir auch besonders wichtig, neben der langen Darmsanierung und der langsamen Ernährungsumstellungen, mich alten Gefühlen und Problemen zu stellen.

 

Wenn dich das Thema interessiert, kann ich dir dazu die EmotionalKörper-Therapie* empfehlen. Sie hat mir auch sehr geholfen. Und hilft mir heute immer noch, denn "heilen" tut man nicht innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen. Es benötigt Zeit und übrigens auch Geduld. Und es werden immer wieder Phasen kommen wo du ins stocken gerätst oder denkst es geht nicht weiter oder sogar einen kleinen "Rückfall" hast.  Die EmotionalKörpertherapie kann dich dabei sinnvoll unterstützen. 

8. Seelische Themen / Traumata aufarbeiten und vergeben

Dieses Thema ist ähnlich wie oben bei den Gefühlen. Auch hier kann ich dir die EmotionalKörper-Therapie helfen. Manchmal aber wird auch eine Therapie bei einem Psychotherapeuten benötigt, je nachdem was vorgefallen und passiert ist. 

 

Oft spielen bei der eigenen Krankheitsgeschichte andere Menschen mit ein, denen man (evtl. auch unbewusst) die Schuld an der eigenen Erkrankung gibt.  Mal abgesehen davon, dass das eine "Opferhaltung" ist, die uns kein bißchen weiter bringt , schürt sie sogar noch mehr Probleme, denn in dem wir die Ursache unserer Erkrankung auf einen anderen Menschen abrollen, bekommen wir meist auch sehr viel WUT auf sie. Und Wut widerum oder gar Hass manifestiert sich dann auch negativ im Körper als (neue) Erkrankung. Ein Teufelskreis. 

 

Gesund werden kann man nur mit "Vergeben" . Damit ist nicht gemeint das du gut heißen musst was dir passiert ist oder dir jemand angetan hat. Aber Vergebung macht dich "frei". 

 

Hass zerstört, Liebe heilt.  Es hat auch sehr lange gedauert bis ich selbst das verstanden habe und für mich umsetzen konnte. 

9. Perfektionismus ausschalten

 Dieser Punkt war ein großer Punkt bei mir. Und ja ich geb es zu....er ist es jetzt noch teilweise heute.

 

Höher, schneller, weiter, schöner, besser, klüger, sportlicher, schlanker, .....perfekter!!!! Heutzutage scheint das Leben fast nur noch aus "Wettkämpfen" zu bestehen. Kein Wunder, dass sich so viele Menschen schlecht fühlen, wenn sie denken sie wären nicht gut genug (dies ist übrigens auch eines der meisten falschen Gedankenmuster der Menschheit... und kann auch bearbeitet werden, siehe oben Punkt 4 ) .  

 

Das Vergleichen ist es, dass einen Menschen mit perfektionistischen Zügen anstachelt, mehr und mehr zu geben. Noch besser zu werden in dem was er tut, noch besser aus zu sehen, eine noch bessere Mutter oder Sängerin oder wer weiß was zu werden. Noch bessere Arbeit abzuliefern und so weiter. Allerdings wird das Ergebnis bei einem Perfektionisten meist so ausfallen das IHM seine Arbeit immer noch nicht gut genug vorkommt. Er wird gegenüber den anderen immer "schlechter" abschneiden, seiner Meinung nach. 

 

Dabei sind wir gut so wie wir sind. Wir sind eigentlich schon "perfekt" wenn wir geboren werden. Ich mag das Wort perfekt trotzdem nicht....weil es mich an den Kampf gegen Windmühlen erinnert, den ich nie gewinnen konnte und den eigentlich niemand wirklich gewinnen kann.

 

Auf Dauer macht Perfektionismus krank, sehr krank. Bei vielen endet es im Burnout, oder wie bei mir im Hashimoto, oder bei anderen in einer Essstörung oder Drogensucht oder Krebs.... Natürlich spielen auch hier immer andere Faktoren auch eine Rolle, aber ich bin mir sicher, dieser extreme Perfektionismus kann nur krank machen.

 

Deshalb ist es wichtig für sich ein Weg zu finden, davon runter zu kommen. Es müssen keine 120% sein, auch nicht immer 100%.  80% tun es auch. Oder auch mal 60 oder 70% ;)  Du wirst sehen, die Welt dreht sich weiter und du bist der gleiche wundervolle Mensch wie vorher. 

 

Nimm dir ein Beispiel an den Kindern. Die malen Bilder und basteln manchmal Sachen, die man kaum erkennen kann, wo auch die älteren Geschwister dann vielleicht sagen "Hm, was soll das denn sein?"  und trotzdem sind sie super stolz was sie da gemacht haben und finden ihr Werk richtig gut.  Das stärkt....bis die Eltern (oder Lehrer oder wer auch immer) anfängt "höhere" Erwartungen zu stellen....so gibt man Perfektionismus weiter, was auch fatal ist.

 

Aber genug zu dem Thema geschrieben ;) Ich denke du verstehst was ich dir damit sagen will. 

 

10. Ausmisten!

Ausmisten hat mit Loslassen zu tun. Und Loslassen befreit. Allgemein, aber auch in Bezug auf Krankheiten.  Wir horten oft über Jahre und Jahrzehnte Unmengen von Sachen, die wir meist nie benötigen. Egal ob Klamotten, oder CD´s, Bücher, Dekorationsartikel und, und, und....je voller unser Heim wird, je voller wird auch unser "Geist". Das mag sich komisch anhören, ist aber so. Es ist auch wie eine Art Reizüberflutung. 

 

Ein Beispiel von mir. Ich war lange der Meinung, dass ich alles was ich in irgendwelchen Fachzeitschriften oder Fachbüchern finde, für mich raus schneiden, aufschreiben muss und separat aufbewahren muss.  So sammelte sich immer mehr an. Mit dem Ergebnis: Ich hatte super viele (scheinbar wertvolle) Infos, aber wenn ich dann mal EINE Info brauchte, fand ich sie in dem ganzen Sammelsurium oft nicht. Was mich wiederum stresste, da ich ja wusste: "Ich habe sie irgendwo....NUR WO?!" 

 

Heute lese ich Fachzeitschriften oder Infos und vertraue darauf das es sich in meinem Unterbewusstsein manifestiert und ich es wieder abrufen kann wenn ich es brauche und selbst wenn ich nicht alles weiß, heute im Zeite des Internets und Google, werde ich mich wieder neu informieren können ;) 

 

Beim Ausmisten geht es aber nicht nur um Sachen und Gegenstände, sondern es kann sich auch auf Menschen beziehen. Und auch wie oben in Punkt 6 erwähnt, die alten Glaubensmuster.

 

Oft stehen wir mit Menschen in Kontakt, die nicht nett zu uns sind, die uns vielleicht sogar richtig schlecht behandeln oder Menschen mit denen wir einfach nicht (mehr) auf einer Wellenlänge schwimmen und nichts mehr zu sagen haben. Warum behalten wir diese Menschen in unserem Leben?  Wenn wir doch oft eher gefrustet sind, nach Treffen mit diesen Personen, oder vielleicht sogar verärgert. Dieser ganze Frust wirkt sich nur wieder negativ auf unser körperliches Befinden aus.

 

Sich von Menschen zu trennen oder den Kontakt (erst mal) auf Eis zu legen, heißt nicht das der andere ein schlechter Mensch sein muss, sondern einfach das es aktuell nicht passt, dass wir die wertvolle Zeit die wir im Leben haben eher mit uns selbst verbringen sollten oder mit Herzensmenschen mit denen wir uns aktuell gut verstehen, mit denen wir lachen und weinen können, ganz selbst sein können ohne uns verstellen zu müssen und wo wir uns gut aufgehoben fühlen.

 

Das Leben ist zu kurz die Zeit mit Menschen zu verbringen, mit denen man sich unglücklich fühlt oder mit denen man keine Gemeinsamkeiten (mehr) hat oder nur noch im Zank ist. 

11. Dankbarkeit

Jetzt magst du dich vielleicht fragen: "Wofür soll ich dankbar sein? Für meine Krankheit?" Eigentlich könnte ich darauf mit "Ja" antworten. Denn durch Krankheiten haben wir die Chance uns enorm weiter zu entwickeln, mehr über uns selbst, über unser Leben und das Leben allgemein zu erfahren.

 

Dankbarkeit ist enorm wichtig im Heilungsprozess. Du könntest z.B. dankbar sein für all die Kleinigkeiten (die dir vielleicht bis jetzt nicht so wirklich aufgefallen sind oder die du als selbstverständlich genommen hast)  wie: Der schöne Sonnenaufgang am Morgen, dass du ein Dach über dem Kopf hast, das nette Gespräch mit deinem Arbeitskollegen oder das dein bester Freund dir beim Umzug geholfen hat. Wenn du spazieren gehst, könnte dir bewusst werden, wie toll es ist BEINE zu haben und laufen zu können, dafür kannst du dankbar sein und noch viel mehr. 

 

 

Vor allem aber solltest du deinem Körper dankbar sein, ja und gerade vielleicht WEIL er dir Symptome macht. Das macht er nicht um dich zu ärgern, sondern er versucht dich damit nur zu warnen. Wie oft hast du seine Warnungen ernst genommen? Und wie oft doch nur abgetan und dich über ihn beschwert, dass er wieder rumzickt und dich wieder mit Schmerzen oder Unwohlsein straft.

 

Dein Körper ist nicht dein Feind, dass ist ein ganz wichtiger Punkt, den es zu erkennen gilt. Und du solltest ihm und seinen ganzen Körperfunktionen dankbar sein. Und ich kann dir sagen: Dein Körper hört dir zu und wenn er von dir geliebt wird, beginnt er zu heilen und funktioniert wieder immer besser.

Und damit wären wir auch schon beim nächsten, bzw. letzten Punkt. 

12. Selbstliebe

Mit einer der wichtigsten Punkte auf dem Heilungsweg ist meiner Meinung nach die Selbstliebe. Und ja, auch die kommt nicht über Nacht.  Ich bin immer noch auf dem Weg....aber schon so viel weiter als am Anfang. 

 

Früher war ich extrem streng zu mir, hab mich selbst nicht wirklich gemocht, weder äußerlich, noch innerlich....ich stellte wahnsinnig hohe Anforderungen an mich, die ich eh nicht erfüllen konnte und durch mein Verhalten habe ich meine ganzen Krankheiten noch gefüttert. 

 

Es ist DEIN KÖRPER....und den solltest du immer wertschätzen, egal ob er zu dick oder zu dünn ist, ob du Pickel hast oder was auch immer dich stört. Das verrückte ist, je mehr du deinen Körper annimmst wie er ist, je mehr und je eher verändert er sich zum Positiven.

 

Selbstliebe bewirkt so viel. Liebe heilt....besonders die Selbstliebe! 

 

Und wie du dich selbst lieben kannst?  So pauschal ist das nicht zu beantworten. Doch für den Anfang kannst du es ja mit einem meiner oben genannten Punkte ausprobieren. Welchen Punkt hast du bisher gar nicht beachtet? Was könnte dir persönlich JETZT helfen? Ich bin mir ziemlich sicher das du damit schon den Stein ins rollen bringst.

 

 

Ich wünsche dir GANZ VIEL LIEBE und auch KRAFT und ENERGIE für deinen HEILUNGSWEG.

 

 

Hat dir dieser Artikel gefallen und findest du ihn hilfreich? Dann würde ich mich total freuen, wenn du ihn mit deinen Freunden, Bekannten und deiner Familie teilst.  Vielleicht hilft dieser Artikel ja auch dem einen oder anderen weiter.

 

Wenn du magst verrate mir doch jetzt in den Kommentaren noch, wo du auf deinem Heilungsweg stehst und welche Punkte dir schon geholfen haben oder welche du gerne ausprobieren würdest!  Ich freue mich von dir zu lesen.

 

"Werde zu deinem Wahren, authentischen und Gesunden Selbst."

Deine Jen

Kommentar schreiben

Kommentare: 15
  • #1

    Michaela (Freitag, 12 August 2016 10:42)

    Liebe Jen,
    einen ganz tollen Artikel hast Du da verfasst und ich stimme Dir in allen Punkten absolut zu. Ich habe meine Ernährung vor vier Jahren umgestellt, nicht unbedingt schnell und auch nicht von ganz schlecht auf Rohkost, aber ich habe mich nicht um die Darmsanierung gekümmert. Es hat zwei Jahre gedauert bis es mir wirklich gut ging. Ich würde es so nicht wieder machen. Aber ich hab dadurch auch sehr oft erfahren was ein reine Rohkosternährung überhaupt bewirken kann und nicht nur bei mir, auch bei meiner zu der Zeit 70jährigen Mutter. Sogesehen war es jede Entgiftungskrise wert.
    Super sind auch Deine tollen Rezepte.

    Alles Liebe für Dich
    Michaela

  • #2

    Brunhilde Rehfeldt (Freitag, 12 August 2016 11:48)

    Liebe Jen,
    Danke immer fuer die interessanten Rezepte und die wertvollen Gesundheitstips
    Es sind immer fuer mich verwertbare Anregungen dabei
    Freue mich aufs E- Book

  • #3

    Birthe Brahmer-Lohss (Sonntag, 14 August 2016 09:13)

    Wie schön ... das trifft es für mich sehr gut! Toller Artikel! Danke für die Zusammennstellung...hat mir Spaß gemacht ihn heute zu lesen ;-)!

  • #4

    Michi (Sonntag, 14 August 2016 16:41)

    Ein schöner Artikel der wie für mich gemacht ist. Mein Körper zeigt mir seit einer Weile, dass ich einen anderen Weg gehen muss ."Ausmisten" in vielerlei Hinsicht steht auf meiner Liste momentan ganz oben. Auch wenn es teilweise sehr schwer fällt und oft Zweifel aufkommen wirkt es befreiend und es scheint mir das richtige zu sein.Eine Darmkur habe ich heute begonnen. In deinem Artikel nennst du einige Punkte, wie Dankbarkeit und Selbstliebe, um die ich mich auch noch besser kümmern muss :-)
    Vielen lieben Dank für den Artikel
    Herzliche Grüße
    Michi

  • #5

    Jen (Montag, 15 August 2016 11:20)

    Liebe Michaela, vielen lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht. Es freut mich auch sehr das auch deiner Mutter die Rohkost so gut tut.

    Liebe Brunhilde, das freut mich sehr sehr!!!! <3

    Vielen Dank auch an dich liebe Birthe. Danke dir auch nochmal fürs Teilen des Artikels <3

    Liebe Michi, das freut mich sehr das du aus dem Artikel noch so viel ziehen konntest und bei dir auch noch deine Punkte, die für dich wichtig sind, erkennen konntest. Ich wünsche dir da ganz viel Erfolg :*

    Liebe Grüße an euch alle, Jen

  • #6

    Frank Nussbaum (Samstag, 20 August 2016 02:05)

    Eine super Schritt-für-Schritt-Anleitung hast du hier zusammengestellt!
    Das sollte selbst den hartnäckigsten Fällen dabei helfen, den langfristig "richtigen" Weg einzuschlagen. Oder zumindest dabei, all die Ausreden, die sie sich selbst ausdenken und vorhalten, aus der Welt zu schaffen.
    Man sieht wirklich, wie viel Mühe in dem Beitrag steckt.
    Auch ich konnte noch einiges dazulernen, obwohl ich mich nun auch schon einige Jahre mit dem Thema befasse.
    Ich hoffe, hier noch weitere Posts dieser Art lesen zu können!

    Liebe Grüße
    Frank

  • #7

    Jen (Samstag, 20 August 2016 09:53)

    Hallo Frank,

    vielen lieben Dank für deinen Kommentar <3 Es freut mich das dir mein Artikel gefällt und ich hab natürlich vor noch mehr dieser Art zu schreiben :)

    Ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Jen

  • #8

    Anne (Donnerstag, 25 August 2016 14:05)

    Liebe Jan,
    deinen Artikel habe ich im Lauf von. einigen Tagen immer wieder gelesen. Deine Ausführungen sind klug, liebevoll und sehr interessant . Danke das du zum Nachdenken
    In vielen Dingen beiträgst . Ich bin jetzt auch mit einer Darmsanierung beschäftigt .
    Die Beeren die die empfohlen hast nehme ich schon einige Wochen als Pulver. Der Geschmack ist immer wieder eine Überwindung.
    Mach bitte so weiter.
    Alles Gute für dich .
    Anne

  • #9

    Jen (Freitag, 26 August 2016 10:27)

    Liebe Anne, vielen lieben Dank für dein Feedback, welches mich sehr freut.
    Du meinst die Schisandrabeeren, richtig? Die habe ich selbst noch nie als Pulver probiert, wäre auch mal interessant das zu testen. hast du denn auch schon mal die Beeren getrocknet gegessen? Am Anfang ist es ganz schön "scharf"...aber mittlerweile lutsche ich ganz ganz viele auf einmal und sie sind säuerlich und ganz fein bitter nur. Man gewöhnt sich dran.
    Alles Liebe und ein schönes Wochenende

    Liebe Grüße Jen

  • #10

    Antje (Freitag, 18 August 2017 20:47)

    Liebe Jen,

    was für ein toller und wertvoller Artikel! Danke dir dafür! Eine richtig gute Anleitung! Ich hab in den letzten Jahren die meisten dieser Schritte - noch nicht alle gleich gut, versteht sich � - umsetzen können und auch so tolle Verbesserungen erleben dürfen... dafür bin ich so dankbar und das macht gleichzeitig Lust auf mehr. Deine Artikel und E-Books inspirieren mich dabei sehr! Danke!

    Ganz liebe Grüße
    Antje

  • #11

    Jen (Samstag, 19 August 2017 13:29)

    Liebe Antje, vielen lieben Dank für dein wundervolles Feedback!!! <3 Das freut mich sehr!
    Sonnige Grüße Jen

  • #12

    Sabine (Montag, 30 Oktober 2017 09:50)

    Ich danke dir für dein ganzes Wissen.Habe so geheult bei meiner eigenen Einschätzung. Hoffe für mich das jetzt alles funktioniert was ich umsetzen möchte .Danke

  • #13

    Jen (Dienstag, 31 Oktober 2017 09:14)

    Vielen Dank für deine Nachricht liebe Sabine!!!! Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles klappt, was du gerne umsetzen möchtest. Alles Liebe, Jen

  • #14

    Nicole (Freitag, 06 Juli 2018 09:04)

    Liebe Jen, danke für diesen wunderschönen Newsletter
    ��. Deine Begeisterung und deine Liebe zu deiner Arbeit ist auch heute morgen wieder bei mir angekommen. Ich schnapp mir jetzt Krümel geh in die Natur und mache mir ein leckeres Frühstück. Beginne immer noch mit dem Drink Lebenskraft Pur der mir richtig gut tut. Liebe Grüße von Nicole

  • #15

    Jen (Freitag, 06 Juli 2018 19:50)

    Hallo Nicole <3 Wie schön!!! Danke dir für deine Worte!!!! Schicke dir sonnige Grüße, sehen uns ja bald!!!! Freu mich!