Buchweizen -  das Superkorn

 

 

 

Buchweizen ist einer meiner "Lieblinge" unter meinen üblichen Lebensmitteln und deshalb widme ich ihm auch einen ganzen Artikel.

 

Hier erfährst du, warum Buchweizen so toll ist und was du alles damit machen kannst. 

Was ist Buchweizen?

Wenn man den Begriff Buchweizen hört, könnte man sofort denken er hätte etwas mit dem typischen (und ja leider sehr bekannten) Weizen zu tun.  Das ist allerdings ein Irrtum.  Buchweizen hat nicht im geringsten etwas mit Weizen zu tun, auch wenn sein Name das Wort "Weizen" enthält. 

 

Buchweizen gehört zu den sogenannten Pseudogetreiden. Pseudo, weil sie, wie Getreide aussehen, so genutzt werden und auch so schmecken, aber keins sind.  Buchweizen gehört viel mehr zu den Knöterichgewächsen.

 

Er wird vorrangig in Asien und Nordamerika angebaut da er sehr kälteempfindlich ist. Allerdings gibt es auch europäischen.  

Du kannst Buchweizen sowohl in der warmen Küche (also gekocht, gebacken) anwenden als auch in der Rohkost!  Das ist super praktisch und wenn du ihn zu Hause hast, hast du für alle Fälle etwas gesundes da, aus dem etwas leckeres gezaubert werden kann. 

Was ist das tolle an Buchweizen?

Glutenfrei

 

Buchweizen ist, wie alle anderen sogenannten Pseudogetreide, auch glutenfrei.  Das erleichtert nicht nur den Zöliakie-Patienten das Leben, sondern auch vielen anderen Menschen die auf typische Getreidearten wie Weizen, Roggen etc... verzichten möchten.  Gluten spielt, meiner Meinung nach eine viel größere Rolle bei Krankheiten und undefinierbaren Beschwerden (bei denen keine Ursache zu finden ist) als angenommen. Mehr dazu kannst du HIER nachlesen.

 

 

Nährstoffreich

 

Buchweizen ist sehr nährstoffreich.  Er enthält allerlei Mineralien wie z.B. Magnesium und Kalium, aber auch Spurenelemente wie Eisen und Selen. 

Zudem besitzt der das für die Leber äußerst wichtige Lezithin , das die Leberzellen nährt und so die natürliche Entgiftungsfunktion der Leber stärkt. 

 

Auch ist in Buchweizen Rutin enthalten, welches eine wichtige antioxidative Funktion hat, insbesondere in den Gefäßen, denn es wirkt gegen Gerinselbildung (und wirkt so unterstützend schützend gegen eine Thrombose), zudem stärkt Rutin die Blutgefäße und wirkt anti-entzündlich und sorgt so dafür das sich keine (weiteren) Ablagerungen in ihnen bilden können. Er ist wichtig für die Herz- und Kreislauffunktion und wirkt Bluthochdruck entgegen.

 

Im gekeimten Buchweizen (ich empfehle immer das Keimen des Buchweizens, mehr dazu weiter unten) finden sich noch viel mehr Nährstoffe. Die Werte der Mineralien und Spurenelemente, sowie auch der Vitamine schießen in die Höhe. Es findet quasi eine Explosion der Nährstoffe, zu Gunsten unserer Gesundheit statt.

 

Buchweizen ist auch voll mit gutem pflanzlichen Eiweiß. Er enthält alle essentiellen Aminosäuren, die vom Körper (durch den Keimprozess noch besser)  sehr einfach aufgenommen und leicht verwertet werden können.

 

 

Gekeimter Buchweizen

 

Auch enthält gekeimter Buchweizen eine große Menge des Co-Enzyms Q10.  Das Q10 kennen viele nur aus der Werbung als "Anti-Falten-Mittel" in irgendwelchen Cremes....und tatsächlich wirkt Q10 als Anti-Aging-Mittel gegen Falten, allerdings braucht man dazu keine Cremes, sondern kann auch durch die Ernährung viel Co-Enzym Q10 aufnehmen und sich dies zu Nutzen machen.

Weitere Vorteile von Q10 sind:  Es wirkt entzündungshemmend,  stärkt das Immunsystem, ist gut für das Herz-Kreislauf-System (hier ähnlich wie das Rutin, da es auch antioxidativ wirkt, und auch den Blutdruck senken kann), unterstützt die Fettverbrennung und noch viel mehr.

 

Zudem ist gekeimter Buchweizen basisch, da sich durch den Keimprozess seine Stärke abbaut und er so auch viel verträglicher ist und einer Übersäuerung (die mit eigentlich allen Erkrankungen Hand in Hand ein hergeht, bzw. die Ursache dieser ist)  entgegen wirkt.

Wie wende ich Buchweizen an?

Du kannst Buchweizen kochen (z.B. morgens als eine Art Porrigde, wie viele das sonst mit Haferflocken machen, nur halt glutenfrei).  Du kannst auch mit Buchweizenmehl tolles glutenfreies Brot backen. 

Auf den Packungen steht meist genau drauf wie und wie lange man den Buchweizen kochen lassen muss.

 

Ich empfehle trotzdem die rohe, gekeimte Form, einfach weil du sonst unter keinen Umständen so viel Nährstoffe und positive Effekte von ihm bekommt, wie hier.

 

Manche weichen Buchweizen nur über Nacht ein und essen ihn dann morgens zum Frühstück, mit Obst und/oder Mandelmilch.  Dann ist er zwar noch roh, aber eben nicht gekeimt, das heißt nicht so nährstoffreich und nicht so basisch.  

 

 

Buchweizen keimen

 

Um Buchweizen zu keimen, weichst du die gewünschte Menge (ich empfehle für ein Keimglas max. 100g) mit viel Wasser für 20-60 Minuten ein. Nicht länger, da er seine keimfähigkeit verliert je länger er eingeweicht ist. Danach spülst du ihn gut ab. Gibst ihn in ein Keimglas (oder auch einfach in ein Sieb) und lässt ihn darin 1-2 Tage keimen (das reicht schon, bei mir reichen schon max. 24 Stunden aus und er ist wie verrückt gekeimt!). In dieser Zeit solltest du ihn 2-3 Mal täglich gut spülen und bitte nicht wundern, gerade am Anfang bildet sich auf den Körnchen ein schleimiges Sekret und da sieht auch das "Spülwasser" dann schleimig und milchig aus, das kommt von der Stärke, aber das vergeht ;) 

 

Wenn sie fertig gekeimt sind, dann einfach nochmal gut abspülen und abtropfen lassen und dann entweder direkt verwenden z.B. morgens im Müsli. 

 

Auch kann man aus gekeimten Buchweizen, z.B. in Kombination mit Sonnenblumen oder anderen Kernen ein leckeres Crunchy machen süß oder würzig.  Oder auch Brot oder in Kombination mit Salat, Gemüse oder Fermentiertem eine tolle Hauptspeise. 

 

Es gibt übrigens rohen gekeimten Buchweizen auch schon zu kaufen. Ich kaufe ihn recht günstig und bin top zufrieden damit, bei der Firma Vitasprosse (Link siehe auch oben in meiner Linkliste). Diesen kannst du dann, da er schon gekeimt und dann wieder getrocknet wurde, ganz einfach so anwenden, über dein Müsli streuen, pur essen, über deinen Salat geben oder auch ganz einfach im Mixer zu feinem Mehl mahlen und dann daraus z.B. Brot machen.

Ebenfalls noch wichtig zu wissen...

So, ich hoffe ich konnte dir vermitteln wie toll Buchweizen ist. Und das er für eine gesunde Ernährung optimal ist, und das zur rein pflanzlichen (rohköstlichen) Ernährung eben nicht nur Möhrchen und Äpfel gehören, sondern das es auch solche Lebensmittel gibt mit denen man allerhand zaubern kann, sich gut gesättigt fühlt und nichts missen muss.

 

 

Eins gibt es noch zu wissen:

 

Manche Leute reagieren (leicht) allergisch (meist auf die ungekeimte Version) auf Buchweizen und reagieren mit Haut- oder Darmproblemen. Falls du noch kein Buchweizen probiert hast, dann fang mit einer kleinen Menge an und teste es erstmal aus! 

Jetzt bist du dran!

Und nun würde ich mich über ein Feedback freuen wie dir mein Buchweizen-Artikel gefallen hat. War er hilfreich für dich? Schreib mir dazu gerne unten in den Kommentaren und teile ihn mit deinen Freunden, damit auch die erfahren wie gut Buchweizen ist und was man alles damit machen kann. DANKE <3 

 

 

Wenn du Unterstützung für deine Gesundheit oder deine Ernährungsumstellung brauchst, dann schau dir gleich mal eine Coaching-Angebot an und sichere dir dein kostenloses Kennenlern-Skypegespräch mit mir. 

"Werde zu deinem wahren, authentischen und gesunden Selbst."

Deine Jen

Quellen:

 

Zentrum der Gesundheit

Eigene Erfahrungen

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Kommentare: 46
  • #1

    Bettina (Montag, 31 August 2015 20:13)

    Hallo Jen,
    danke für diesen tollen Artikel!
    Ich habe schon seit Tagen ein Päckchen Buchweizen zu Hause und genau diese Info hat mir noch gefehlt. Ich wollte auch schon deine Schokotorte machen, aber mir hat noch das Wissen übers Keimen gefehlt und irgendwie bin ich nicht dazugekommen, zu recherchieren
    Super aufschlussreich aber doch nicht zu lange.

  • #2

    Nancy (Dienstag, 01 September 2015 08:19)

    Vielen vielen Dank!! Ich werde jetzt auf jeden fall mehr Buchweizen in meine Ernährung einbringen. Da ich mich schon glutenfrei ernähre, ist das eine super Ergänzung :)
    Liebe Grüße

  • #3

    Jen (Dienstag, 01 September 2015 11:18)

    Hallo Bettina, schön das der Artikel passend kam :) Das freut mich. Übrigens für den Schokokuchen kannst du auch bereits gekeimten Buchweizen kaufen und den verwenden. Oder halt selbst keimen und trocken ;) Danke für dein Feedback :)


    Hallo Nancy
    Vielen lieben Dank für dein nettes Feedback :)

    Viele Grüße Jen

  • #4

    Birgit (Dienstag, 01 September 2015 12:16)

    Vielen Dank für die Infos! Ich finde auch die oben genannten links sehr hilfreich und habe mir direkt gekeimten Buchweizen und Müsli bestellt. Viele Grüße! Birgit

  • #5

    ervin (Dienstag, 01 September 2015 13:20)

    Hallo, schöner Artikel. Fotos von gekeimtem Buchweizen wäre auch hilfreich. Und der Hinweis, dass nicht jeder Buchweizen keimt, der braune (geschält) sicher nicht.

    Liebe Grüße

  • #6

    Jen (Dienstag, 01 September 2015 19:41)

    Hallo Erwin, ja ich hatte sogar Bilder von gekeimten Buchweizen in meinem Keimglas gemacht, aber irgendwie war das weg. Und neulich hab ich nicht dran gedacht eins zu machen. Das werde ich aber auf jedenfall nachholen und Danke für den Tipp mit den geschälten Buchweizen (das er nicht keimt).
    Alles Liebe, Jen

  • #7

    Iris (Mittwoch, 02 September 2015 23:06)

    Ganz toll und informativ dein Artikel. Da werde ich alles ausprobieren :-).Vielen, vielen Dank,
    Iris

  • #8

    Jen (Donnerstag, 03 September 2015 06:12)

    Vielen lieben Dank Iris für dein Feedback. Und dann wünsche ich dir viele Freude beim ausprobieren :)
    Alles Liebe, Jen

  • #9

    Aleks (Sonntag, 05 Juni 2016 05:37)

    Wie lange hält sich der gekeimte und getrocknete Buchweizen denn normal so? Bei mir fängt er so schnell an zu schimmeln, ist gerade mal richtig trocken und schon wird er schlecht :( Irgendwas mache ich wohl verkehrt?!

  • #10

    Jen (Montag, 06 Juni 2016 10:34)

    Hallo Aleks,
    das ist ja wirklich komisch. Normalerweise wenn er richtig durchgetrocknet ist hält er sich "ewig"...also mindestens einige Monate (man hat ihn meist dann ja eh schon vorher verbraucht bevor er schlecht werden kann). Kann es sein das du ihn doch etwas zu kurz trocknen lässt und er ganz innen noch nicht richtig trocken ist und dadurch dann schimmelt. Oder kann es sein das du ihn vor dem keimen zu lange einweichst? Einige lassen ihn ja 6 oder 12 Stunden sogar einweichen, aber dann keimt er oft nicht richtig und fängt auch ganz schnell an zu schimmeln.
    Alternativ kannst du dir recht günstig (finde ich zumindest) bei Vitakeim bereits gekeimten Buchweizen bestellen.

    Liebe Grüße Jen

  • #11

    Aleks (Mittwoch, 08 Juni 2016 09:05)

    Hm, ich versuche es mal den Buchweizen nicht so lange einzuweichen. Hab grad gesehen das du eine viel kürzere Zeit dafür angibst. Möglicherweise war das der Fehler.

    Ich probiers nochmal, so schwierig kann das ja nicht sein ;)
    LG

  • #12

    Jen (Mittwoch, 08 Juni 2016 09:13)

    Ja alles Aleks, das passiert vielen. Dann probier es mal den Buchweizen max. 1 Stunde einzuweichen, das reicht und klappt (bei mir) super!!! Viel Erfolg! Und berichte dann bitte nochmal!

  • #13

    Ena (Montag, 13 Juni 2016 17:03)

    Hallo Jen,
    sehr informativer Artikel, ich werde gleich mal noch einen Keimversuch starten- habe bis jetzt wie es scheint auch viel zu lange eingeweicht! Da hat es immer mindestens zwei Tage gebraucht, bis er gekeimt hat. Bin gespannt auf den Unterschied! Und vielen Dank für die günstige Bezugsquelle für das Mandelmus bei deinen Linktipps :-)
    Liebe Grüße,
    Ena

  • #14

    Jen (Montag, 13 Juni 2016 17:35)

    Gerne liebe Ena, manchmal kommt es übrigens auch auf die Qualität des Buchweizens an. Hast du Bio-Ware verwendet? Das ist sehr wichtig. Bei mir keimt aber z.B. der Buchweizen von Vitakeim (Bio) auch viel schneller als der Bio-Buchweizen aus dem KAufland. Da erkennt man die gute Qualität.
    Viel Erfolg und berichte mir dann doch gerne. Alles Liebe , Jen

  • #15

    Ena (Mittwoch, 15 Juni 2016 14:07)

    Kurzes Updatevon mir: es funktioniert tatsächlich! Gestern abend für eine Stunde eingeweicht, heute Mittag schon gekeimt, Wahnsinn! Ich hab den Buchweizen im 25kg vom Biohof Lex, angebaut in Deutschland, kann ich auch empfehlen :-)

  • #16

    Jen (Donnerstag, 16 Juni 2016)

    Liebe Ena,

    super das es geklappt hat! Dann viel Spaß beim Rezepte kreieren und zaubern :)
    Danke übrigens für dein Tip mit dem Biohof!!!

    Alles Liebe, Jen

  • #17

    Elke (Donnerstag, 08 Dezember 2016 16:10)

    Hallo! Habe Buchweizen "rohes Korn" gekauft. Kann mir jemand sagen, ob das direkt,z. B. im Müsli, verzehrt werden kann ?? Oder muß das vorbehandelt werden?(rösten, keimen, etc)
    Liebe Grüße

  • #18

    Jen (Donnerstag, 08 Dezember 2016 17:31)

    Liebe Elke,

    Also du müsstest es auf jedenfall einweichen. Damit es gut verdaulich ist. Manche weichen Buchweizen 12 Stunden oder über Nacht ein und verzehren ihn dann, z.B. im MÜsli. Ich persönlich keime ihn erst (siehe in meinem Beitrag, da hab ich es ja genau beschrieben) und dann verzehre ich ihn frisch oder trockne ihn (dann wird er schön knusprig). Gekeimt kann man ihn z.B. auch bei Vitakeim kaufen.

    Viele Grüße Jen

  • #19

    bea (Donnerstag, 19 Januar 2017 13:53)

    Liebe Jen,
    wirklich nur 20-60 Minuten einweichen lassen? Andere Rohköstler empfehlen mind. 6 Stunden. Komm es vielleicht auf die Sorte an?

    vielen Dank und liebe Grüße

  • #20

    Jen (Donnerstag, 19 Januar 2017 19:44)

    Hallo Bea, ja wirklich nur 20 bis max. 60 Minuten! Das klappt dann am besten. Ich weiß viele sagen 6 Stunden oder gar über Nacht, aber dann kannst du ihn theoretisch gleich anwenden, dann ist er zwar nicht gekeimt....aber das klappt dann auch nicht so gut, bzw. die Gefahr das er schimmelt oder nicht keimt ist viel größer! Aber du kannst es ja mal ausprobieren.,...im Vergleich sozusagen ;) und dann berichten.

    PS: Kennst du mehrere Sorten Buchweizen? Oder meinst du geschält oder ungeschält. Meiner Meinung nach gibt es da eh nur die eine Sorte die keimt.
    Liebe Grüße Jen

  • #21

    Thorsten (Freitag, 20 Januar 2017 21:20)

    Hallo Jen,
    danke für den interessanten Artikel.
    Mittlerweile esse ich Buchweizen auch einfach wie er ist. Spricht was dagegen?
    LG Thorsten

  • #22

    bea (Samstag, 21 Januar 2017 20:56)

    Hallo Jen,

    es gibt tatsächlich nur eine Sorte von Buchweizen, nun aus einer Tüte keimt der besser als aus der anderen, warum auch immer. ..

    Mal eine ganz andere Frage: als du auf roh - vagen umgestiegen bist hattest du automatisch Abneigung gegenüber Fleisch bekommen, oder bliebst du "vernünftig", Gelüste hin oder her.

    Ich bin nämlich vor nicht sooo langer zeit umgestiegen, aus tiefer Überzeugung und es fühlt sich gesundheitlich nicht schlecht an.

    Trotzdem, wenn der Nachbar Braten oder Eier zubereitet empfinde ich dieses Geruch nicht als ekelhaft, nicht mal als schlecht.
    Ist das ein Zeichen vom Körper ( Lust auf Dummheiten? ) oder vom Teufel?

    liebe Grüße
    Bea

  • #23

    Jen (Montag, 23 Januar 2017 09:14)

    Hallo Thorsten, gerne :) Was meinst du denn du ißt ihn wie er ist. Also ungekeimt und ungekocht? Ich wüsste jetzt zwar nicht das da ein gesundheitlicher Schaden daraus resultieren kann, aber ich würde immer empfehlen, auch zur besseren Verträglichkeit, ihn zu kochen, keimen oder zumindest 12 Stunden einzuweichen (dann kannst du ihn sofort verzehren, nach dieser Einweichzeit wird er auch schwer noch anfangen zu keimen). Ich persönlich ziehe halt das keimen vor, weil ich weiß das da die meisten Nährstoffe bei rausspringen ;)

    Liebe Grüße Jen

  • #24

    Bea (Montag, 23 Januar 2017 09:19)

    Hallo Bea,
    ja das hatte ich auch schon mit den unterschiedlich keimen. Bioqualität keimt besser, aber selbst unter den verschiedenen Marken keimt er unterschiedlich. Manchmal vermute ich auch, wenn er schwer oder langsam keimt das er evtl doch wärme/hitzebehandelt wurde?!

    Wegen den Gelüsten....als ich vegan wurde, da hab ich das ja zuerst rein weg wegen der Gesundheit gemacht, interessanterweise hatte ich in Bezug auf Eier, Fleisch nie ein "Rückfall"....auch wenn ich es vorher sehr gern gegessen habe (den moralischen Aspekt hab ich früher immer total verdrängt sonst hätte ich es auch nicht runter bekommen). Auch jetzt wenn mein Mann sein Fleisch brät dann denke ich "Riechen tut es ja echt gut" Ich hab kein Ekel vor dem Geruch, mag aber kein Fleisch selbst mehr anfassen und braten oder so....das geht für mich gar nicht mehr.

    Also ich finde es nicht ungewöhnlich das du so empfindest in Bezug auf den Gerüchen. Es ist ja auch etwas was wir mit etwas verbinden. Essen hat ja generell so viel mehr Bedeutung für die Menschen als nur Nahrung. Und wer weiß was dein Gehirn mit dem Geruch verknüpft, deshalb finde ich persönlich es gar nicht schlimm, das es dich jetzt nicht total abstößt.

    Liebe Grüße

    Jen

  • #25

    Anne (Freitag, 24 Februar 2017 15:42)

    Das Keimen kann beginnen! ;)
    Danke für die Mühe, die du dir mit diesem tollen Blog machst!
    Bin hier gerade erst gelandet und schon sehr gespannt!
    Super Infos, interessante Rezepte und Herzblut wie mir scheint X)
    Liebe Grüße! �

  • #26

    Jen (Montag, 27 Februar 2017 09:21)

    Hallo liebe Anne, schön das du auf meiner Seite gelandet bist und vielen Dank für dein Feedback :) Ich wünsche dir noch ganz viel Freude hier

    Liebe Grüße Jen

  • #27

    Dieter (Samstag, 11 März 2017 18:43)

    Hallo Jen,

    ich habe letztens auch in unserer Zeitung über Buchweizen einen Artikel gelesen.
    Es wurde empfohlen, geschältem Buchweizen zu verwenden, weil die Schale Fagopyrin enthalten kann, was die Haut sonnenempfindlich macht. Bei Mehl habe ich noch nie den Hinweis gefunden, ob es aus geschältem Buchweizen produziert wurde. Habe auch im Internet bislang noch kein Buchweizenmehl gesehen mit diesem Hinweis.
    Spielt das eventuell bei Mehl keine Rolle, ob es aus geschältem oder ungeschältem Buchweizenkörnern stammt bzw. wo könnte man dieses Mehl herbekommen?

    Viele Grüße
    Dieter

  • #28

    Jen (Montag, 13 März 2017 09:09)

    Hallo Dieter und danke für deine Frage.
    Davon hatte ich auch gehört. Ich habe auch niemals auf einer Packung Buchweizenmehl den Verweis finden können ob es aus geschältem oder ungeschälten Buchweizen gemacht wurde. Daher kaufe ich immer (z.B. bei Vitakeim) direkt gekeimten und getrockneten Buchweizen (denn das Keimen baut ja oft so Anti-Nährstoffe und ähnliches ab und ich kann mir gut vorstellen das das auch so bei dem Fagopyrin ist) und mahle es dann in meinem Mixer zu Mehl. Oft keime ich sie auch selbst und trockne sie hier die Buchweizen und mache das Mehl daraus.
    Meine Empfehlung wäre also eher dahingehend: Gekeimten Buchweizen zu verwenden und den frisch selbst zu mahlen! Er ist dann auch definitiv nährtwerttechnisch viel wertvoller.
    Liebe Grüße Jen

  • #29

    Isa (Montag, 13 März 2017 16:59)

    Vielen Dank für die tolle Anleitung, sehe gerade gespannt meinem gekeimten Buchweizen entgegen - will ihn anschließend trocknen! Tolle Seite-danke!

  • #30

    Jen (Mittwoch, 12 April 2017 08:46)

    Liebe Isa, sorry irgendwie war dein Eintrag unter gegangen, deshalb entdecke ich ihn jetzt erst. Vielen Dank dafür. Ich hoffe es hat alles geklappt bei dir mit keimen und trocknen?! ;)

    Liebe Grüße Jen

  • #31

    ENKEN (Samstag, 11 November 2017 11:37)

    Ich esse jeden Morgen ein Müsli aus 4 Esslöffel gekeimte Buchweizen, 10 gemahlenen Mandeln, 2 Esslöffeln gem. LEINSAMEN, 1 Esslöffel Leinöl, Yoghurt und unterschiedlichem Obst (wie Weintrauben, Granatapfelkernen etc.).
    Es schmeckt einfach köstlich.
    Allerdings habe ich danach einen sehr niedrigen Blutdruck und muss mich dann bewegen, möglichst an der frischen Luft.

  • #32

    Jen (Montag, 13 November 2017 11:00)

    Hallo Enken, danke für dein Feedback. Ja Bewegung tut ja immer gut. Hast du generell einen niedrigen Blutdruck? Hast du schon mal pflanzliche Joghurtalternativen probiert bzw. isst du selbst gemachte pflanzliche Joghurts?

    Viele Grüße, Jen

  • #33

    Ana (Donnerstag, 28 Dezember 2017 21:56)

    sehr interessanter Beitrag. Ich wollte mich über Buchweizen informieren und dies war sehr aufschlussreich und hilfreich für mich.
    Vielen Dank

    Ana

  • #34

    Katharina (Sonntag, 14 Januar 2018 09:11)

    Da schon alles gesagt wurde, von mir nur 3 I mit Sternchen:
    interessant
    informativ
    inspirierend
    *: 3mal sehr!
    Danke c:

  • #35

    Buchweizen-Fan (Donnerstag, 18 Januar 2018 08:19)

    Ich keime auch seit einiger Zeit Buchweizen. Leider ist es nicht ausreichend den Buchweizen für 12 oder 24 Stunden zu keimen. Wirklich gesund wird er erst nach 72 Stunden also 3 Tagen siehe https://www.youtube.com/watch?v=r5Ak3SYpmqc

  • #36

    Vegan (Samstag, 10 Februar 2018 09:28)

    Der Buchweizen sollte 3 Tage gekeimt werden, um unter anderen die Stärke vollständig in Zucker umzuwandeln. Details siehe Youtube-Video "Buchweizen - gekeimt vs. ungekeimt" von "Roh vegan am Limit".

  • #37

    Jen (Dienstag, 13 Februar 2018 09:53)

    Hallo Buchweizen-Fan und Vegan (vielleicht auch veganer Buchweizen-Fan ;) )

    Danke für eure Infos. Ich habe keine Probleme mit 24 Stunden gekeimten Buchweizen und würde/werde ihn auch so weiter verwenden. Im Sommer keimt er so schnell, dass er nach 24 Stunden schon 2-3 fach so lang ist (das Schwänzchen, als der Keim).

    Im Winter lasse ich ihn oft 48 Stunden keimen. Ich habe viel von anderen gehört, dass nach längerer Keimzeit der Buchweizen schimmelte oder umkippte und wie gesagt MIR persönlich reicht diese kürzere Keimzeit.

    Viele Grüße

    Jen

  • #38

    Jen (Dienstag, 13 Februar 2018 09:56)

    Nachtrag an veganen Buchweizenfan ;)

    Ich esse im übrigen auch hellgrüne bis hellgelbe Bananen und ja ich weiß jeder Rohköstler schreit jetzt "Das ist nicht gut, die Stärke in der Banane ist noch nicht in Zucker umgewandelt und sie ist noch nicht reif und das ist sie erst wenn sie braune Punkte hat." Dann mag ich sie aber nicht mehr.... ich finde man muss alles nicht immer so "dogmatisch" und "Wissenschaftlich" sehen, sondern darf auch ruhig mal auf sein persönliches Gefühl und Empfinden vertrauen :)

  • #39

    Gertrud (Mittwoch, 07 März 2018 07:59)

    Buchweizen enthält einen roten Farbstoff, Fagopyrin, der die Haut lichtempfindlich macht, was bei intensiver Sonnenbestrahlung zum Problem wird. Ich esse gerne Buchweizen, - als Pfannkuchen, als Grütze. Im Sommer halte ich mich allerdings mit dem Verzehr von Buchweizen zurück, aus den eben genannten Gründen. Oder gibt es eine Möglichkeit, dieses Problem anders zu lösen?
    Viele Grüße Gertrud

  • #40

    Jen (Donnerstag, 08 März 2018 10:23)

    Hallo Gertrud, ich glaube da müsstest du schon riesige Mengen und wirklich jeden Tag essen. Also ich persönlich esse z.b. sehr oft gekeimten Buchweizen (ich überlege gerade ob das Fagopyrin beim keimen vielleicht abgebaut wird?) auch im Sommer und ich habe nie Probleme mit der Haut gehabt. Ich empfehle dir von daher für deine Rezepte gekeimten Buchweizen zu verwenden.
    Viele Grüße , Jen

  • #41

    Daniela (Sonntag, 25 März 2018 11:15)

    Hallo Jen,
    ich bin quasi noch Buchweizen-Anfänger. Habe ihn ab und zu schon über nacht eingeweicht und dann mit Obst gegessen. Allerdings wird er mir dann fast shcon zu weich. Eine weitere Alternative die ich sehr toll finde, weil sie so knusprig ist, is das rösten von Buchweizen. ich mache das für ein paar Minuten in der Pfanne ohne Öl und gebe es dann auf z.B. Porridge. Spricht was dageben? Zerstört das Rösten vielleicht die guten Inhaltstsoffe? Und macht es überhaupt Sinn ihn völlig roh einfach aus der packung in andere Rezepte wie zB Energiekugeln (roh) mit rein zugeben?
    Vielen lieben Dank schon mal.
    Daniela

  • #42

    Jen (Sonntag, 25 März 2018 11:42)

    Hallo Daniela, ja wenn man den Buchweizen sehr lange einweicht dann wird er schon sehr weich/matschig/schleimig und leider ist er dann auch noch kaum keimfähig. Wie ich im Artikel beschrieben habe, ist die gekeimte (rohe) Form die beste, wie alle Inhaltsstoffe noch erhalten sind bzw. sich durch das Keimen Vitamine vermehren können und alle anderen Inhaltsstoffe so umgebaut werden, dass sie vom Körper viel einfacher und schneller aufgenommen werden können!

    Das sie geröstet super schmecken, glaube ich dir sofort ;) und würde ich mir auch nicht verwehren (allerdings würde ich dazu auch den gekeimten/getrockneten Buchweizen nehmen) ab und an. Leider gehen beim rösten schon einige der guten Inhaltsstoffe verloren.

    Und einfach so roh aus der Packung solltest du ihn nicht in Energiekugeln geben, sondern ihn wirklich vorher keimen und dann wieder trocknen (das geht im Sommer auch gut so oder in einer warmen Küche oder eben auf sehr niedrig gestellten Backofen). Wenn du keine Lust dazu hast, bei vitakeim oder vitasprosse bzw. auch bei den Kulinaristen (schau mal oben in meine Linkliste) da findest du auch bereits gekeimten/getrockneten Buchweizen ;) Ich finde der ist auch gar nicht so teuer, aber ich bestelle mir trotzdem immer ein 5 kg Paket normalen Buchweizen und keime selbst, da mir der gekeimte Buchweizen von denen persönlich etwas zu KURZ gekeimt ist (das Schwänzchen ist dann noch ganz kurz, bei den Kulinaristen war das schon etwas mehr)

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen ;) Viele Grüße und einen schönen Sonntag, alles Liebe

    Jen

  • #43

    Andreas (Montag, 02 April 2018 10:25)

    Hallo Jen,
    Ich bin sicher, dass du nur geschälte Buchweizenkörner kaufst und keimst!
    Die sind weiß-grün im Unterschied von geschälten und gerösteten braunen Buchweizen typisch in Ost-Europa. Mit Ausnahme von Nackten-Hafer- und Nackten_Gerste-Sorten muss man vor dem Essen: Hirse, Hafer, Gerste, Roggen, Dinkel,
    Quinoa, Buchweizen und Amarant schälen. Die äußere "Schale" von diesen Getreide und Pseudogetreide-Sorten ist eine dicke Spelze, die man beim Dreschen entfernt.
    Ich glaube, dass HypericinFagopyrismus nur z.B. Kühe betrieft, wenn sie Buchweizen (Fagopyrin) oder Johanniskraut (Hypericin) essen.
    Wikipedia:
    "Das rotfarbige Häutchen, das die Körner umgibt, kann nach dem Verzehr Allergien auslösen (Fagopyrismus), welche durch Einwirkung von Sonnenlicht zu Hautekzemen führen können. Daher ist vor dem Verzehr von ungeschälten Buchweizenkörnern zu warnen. Ungeschälter Buchweizen sollte daher vor dem Verzehr heiß gewaschen oder gekocht werden. Der rote Schleim sollte abgeschöpft werden."
    Ich esse alle Getreide und Pseudogetreide seit vielen Jahren. Ich liebe besonders Rispenhirse, Teff, Buchweizen und Quinoa. Ich verwende sie entweder also rohe Vollkorn-Flocken mit kalter Milch oder ich koche sie mit Wasser oder Ziegenmilch.
    Ich kann alle Getreide auch trocken und roh direkt essen - aber sie schmecken nicht so gut. (Die sind zu hart und vor allem Kohlenhydrate muss man schon im Mund teilweise abbauen, was durch kochen (wie bei Kartoffeln) am besten funktioniert.
    Beim dem keimen, spulst viele Minerialen weg! Gekeimte Körner haben nur bessere biologische Eiweiß-Wertigkeit und mehr von manchen Vitaminen. So hat das, meiner Meinung nach keinen Sinn für z.B. für Buchweizen und Quinoa, es ist aber sinnvoll für
    Weizen, deshalb das Essenerbrot aus gekeimten Weizen ist tolle süße Sache.

    Liebe Grüße

    Andreas

  • #44

    Ursula (Montag, 21 Mai 2018 16:21)

    Hallo Jen,
    bin seit kurzem auf das Keimen von Buchweizen gekommen, ich kann nur sagen einfach köstlich. Ich mache ihn mit Zitronensaft, echter Vanille, Bioerdbeeren, Bananenscheiben und evtl. eine Spur Agavendicksaft. Obendrauf kommt ein Klecks Kokosjoghurt.
    Hat schon mal jemand Kokosjoghurt probiert? Der schmeckt so fein, nur ganz leicht nach Kokos, passt wunderwar zu meinem Obstsalat.
    Mein Mann und ich sind gerade danach "süchtig".
    Liebe Grüße
    Ursula

  • #45

    Leo (Donnerstag, 05 Juli 2018 09:26)

    Hallo,
    es hat zwar nichts mit Buchweizen zu tun aber da es nach dieser Anleitung so gut geklappt hat und ich beim Hafer keimen scheitere, frage ich mal..
    Sollte man Hafer auch nur etwas eine Stunde einweichen?
    Mit 8 Stunden einweichen klappt es zumindest bei mir ncht.

    Viele Grüße
    Leo

  • #46

    Jen (Freitag, 06 Juli 2018 19:57)

    Hallo Leo, mit selbst Hafer keimen habe ich keine Erfahrungen, da ich, wenn ich Hafer benutzte, bereits gekeimte, rohe Haferflocken kaufe.

    Alles Liebe, Jen