Dein Darm - Das Tor zur Gesundheit

 

Über 80% unseres Immunsystems befinden sich im Darm. Das zeigt, welch große Auswirkung ein gesunder Darm für unsere gesamte Gesundheit hat.

 

Autoimmunerkrankungen, Allergien, massive Immunschwäche, Depressionen und Ängste, all diese Erkrankungen und noch viel mehr, finde ihre Ursache häufig in einem gestörten Darm(milieu).

 

Deshalb war es mir wichtig, heute diesen Artikel für dich zu schreiben, um dir zu zeigen, wie toll unser Darm aufgebaut ist, funktioniert und was im schadet und was ihm hilft.

Der Darm

Der Darm beginnt direkt nach dem Magen bzw. des Magenpförtners (= der Ausgang des Magens) mit dem Dünndarm.

 

Der Dünndarm ist in drei Teile aufgeteilt. Als erstes kommt der Zwölffingerdarm (dieser hat seinen Namen übrigens weil er so breit sein soll wie zwölf Finger ) der etwa 25-30 cm lang ist und danach folgen Leerdarm und Krummdarm, die aber nahtlos ineinander übergehen. Zusammen ist der Dünndarm 3-5 Meter lang.

 

Am Ende des Dünndarms befindet sich eine Klappe die Bauhin-Klappe. Sie ist trennt den Dünndarm von dem Dickdarm und ist sehr wichtig, da Dünn- und Dickdarm ein unterschiedliches ph-Milieu haben. Der Dünndarm hat ein sehr alkalisches Milieu (über pH 8) während es im Dickdarm eher leicht sauer ist (aufsteigend zwischen 5,5 und 6,8). Zusätzlich haben sie auch eine unterschiedliche Bakterienbesetzung ihrer jeweiligen Darmflora.

 

Im übrigen ist die richtige Bakterienbesetzung für den Darm enorm wichtig.

 

Während im Dünndarm vorrangig Laktobazillen in dem aeroben, das heißt sauerstoffreichen Bereiches des Darmes leben, befinden sich im Dickdarm vorrangig Bifidobakterien und E-Coli die das anaerobe, also sauerstoffarme Klima des Dickdarms vorziehen.

 

Genauso ist der richtige pH-Wert für den Darm sehr wichtig, denn hat der Darm nicht seine richtigen pH-Wert, leidet darunter die Darmflora und es kommt zum Übertritt von Säuren ins Blut und dadurch zwangsläufig auch zum Übertritt von überschüssigen Säuren ins Gewebe. Dies bedeutet eine latente Übersäuerung und diese ist mit der Grundstein für (jegliche) Erkrankungen.

 

 

Im Dünndarm findet vorrangig die Verdauung des Speisebreis und die Aufnahme von Nährstoffen, Mineralien, Vitaminen statt.

 

Unser Darm ist nicht, wie viele denken ein schmales glattes Rohrsystem, sondern die Schleimhaut des Darmes, insbesondere des Leerdarms (das ist der vordere Teil nach dem Zwölffingerdarm)weist eine ziemlich große Oberflächenvergrößerung durch sogenannten Falten, Zotten und Mikrovilli aus. Jede der Dünndarmzotten ist winzig winzig klein und enthält doch pro Zotte jeweils ein Netz der Blutversorgung (arteriell und venös und Kapillarblut) und ein zentrales Lymphgefäß.

 

 

Würde man den kompletten Darm so einmal auffalten und ausbreiten, hätte er eine Größe von etwa 500 m² !!!! Deshalb bezeichne ich selbst unseren Darm auch immer als größtes Organ was wir besitzen und nicht die Haut mit ihren 2 m², wie so oft fälschlich behauptet wird.

 

Der Darm ist die größte Kontaktfläche zur Umwelt und das sollte dir auch bewusst sein, bei dem was du jeden Tag so zu dir nimmst: Egal ob Getränke, Essen, Medikamente oder ja sogar Gedanken....denn es gibt im Darm auch ein sogenanntes Bauchhirn (aber das ist ein anderes Thema und würde hier den Rahmen des Artikels sprengen).

Dünndarmzotten
Dünndarmzotten

Der Dickdarm

Der Dickdarm besteht ebenfalls wie der Dünndarm aus drei Teilen. Diese sind hier: Blinddarm, Grimmdarm und Mastdarm. (Der Blinddarm ist keinesfalls das Organ welches bei einer „Blinddarmentzündung“ entfernt wird, dies ist der Wurmfortsatz oder auch Appendix genannt, der dem Blinddarm anhängt!) Der Dickdarm ist wesentlich kürzer als der Dünndarm, nämlich etwa 1- max. 1,5 meter lang. Der Blinddarm ist etwa 7 cm lang, Grimmdarm um die 1 Meter und der Mastdarm etwa 15 cm.

 

Die Aufgaben vom Dickdarm sind vorrangig die Rückresorption von Wasser, die Resorption von Elektrolyten ins Blut, die Sekretion von Schleim und die Speicherung des Stuhlinhaltes vor der Ausscheidung.

GALT = Gut associated lymphoid tissue = Darmassoziiertes Immunsystem

Über die Nahrung gelangen unzählige potentielle toxische (=giftige) und infektiöse Substanzen in den Darm. Es gilt natürlich nun zu verhindern das diese Stoffe in den Blutkreislauf gelangen. Und einem gesundem Darm gelingt das auch ziemlich gut.

 

Im Dünndarm wird ein sehr wichtiges Immunglobulin sezerniert und zwar ist das das

Immunglobulin A (IgA),  ein Eiweiß welches zum Darmassoziierten Immunsystem gehört und an den Schleimhäuten des Darmes quasi eine Schutzbarriere vor Angreifern und Eindringlingen wie Bakterien, Viren und Co. ist.

 

Vom Ende des Leerdarms, also im gesamten Krummdarm und auch im Übergang von Dünndarm zum Dickdarm findet man zahlreiche Lymphfollikel, die in Grüppchen (pro Gruppe ca. 80 Follikel) zusammen liegen und deren die sogenannten Peyer-Plaques aufsitzen, sie können direkt eine spezifische oder eine unspezifische Immunreaktion auslösen und machen den größten Teil unseres Immunsystems aus.

 

Auch im Appendix, also im Dickdarm sind diese Peyer Plaques zu finden. Hier füllen sie den kompletten Appendix aus. Das ist auch mit der Grund warum Naturheilkundler von einem überschnellen Entfernen des Appendix abraten. Er ist ein wichtiger Teil des Immunsystems.

 

Der Dickdarm enthält eine wesentlich geringere Oberflächenvergrößerung als der Dünndarm, ihm fehlen dazu die Zotten. Er besteht vorrangig aus tiefen Einbuchtungen, den Krypten. Diese enthalten ebenfalls fürs Immunsystem wichtige Lymphfollikel.

Was schwächt und stört den Darm?

  • Umweltgifte (die du über Nahrung, Wasser, Luft, Elektrosmog und ähnliches aufnimmst) z.B. Schwermetalle

  • schlechte Ernährung. Das bedeutet zu viel Fleisch und allgemein zu viel tierische Produkte, (gerade Kuhmilchprodukte sind auch sehr schlecht für den Darm) zu wenig Gemüse bzw. allgemein zu wenig ballaststoffreiche Kost, (zuviel) Zucker (!!!), Weißmehl, Fastfood und Co.)

  • Medikamente wie die Anti-Baby-Pille, Antibiotika, Cortison, Chemotherapeutika, Schmerzmittel, Abführmittel, Säurehemmer für den Magen etc...)

  • Impfungen (in den letzten Jahre sind Autoimmunerkrankungen und Allergien auch bei Kindern viel viel häufiger geworden, die sich ja nun meist noch nicht jahrzehntelang  von Fastfood und Co. ernährt haben. Allerdings werden ja die meisten Kinder geimpft und Impfungen irritieren das Immunsystem und sind Mitauslöser von solchen Erkrankungen.)
  • Stress ( der Darm ist ein sehr sensibles und stressempfindliches Organ. Es hat sein eigenes „Bauchhirn“. Es fließen 80-90% der Informationen vom Bauchhirn zum Kopfhirn, das erklärt auch warum das Gesamtbefinden so sehr mit der Darmgesundheit zusammenhängt.
    (90% des "Glückshormons" Serotonin werden übrigens im Darm hergestellt, natürlich vorrangig wenn dieser gesund und funktionsfähig ist) und nur 10-20% fließen vom Kopf bis zum Bauchhirn. Ist das aber vorrangig Stress (den man sich z.B. selbst macht) reicht das schon aus um das Milieu negativ zu beeinflussen. (Stress = Übersäuerung = Krankheitsboden)

  • Andere Organstörungen (sind andere Organe erkrankt zieht das auch immer den Darm in Mitleidenschaft)

Was passiert bei einer Schädigung der Darmflora?

Wenn die Darmflora geschädigt wird passiert es nach und nach das die Darmschleimhaut porös wird, dass die Zotten sich verkleinern und ihre Funktion verlieren. Die Folgen daraus sind:

 

  • Eine verminderte Bildung von IGA (Immunglobulin A)

  • Der Untergang von den Peyer-Plaques

  • Leaky-Gut-Syndrom (durchlässiger Darm)

 

das alles hat dann sehr enorme Auswirkung auf die Gesundheit und das Befinden.

Das Immunsystem ist geschwächt oder zum Teil auch schon so extrem irritiert das es sich selbst angreift (Autoimmun-Reaktion, Allergien)

 

 

Was ist das Leaky-Gut-Syndrom?

 

Das Leaky-Gut-Syndrom bezeichnet einen durchlässigen Darm. Die Darmschleimhaut verliert ihre Funktion Schadstoffe aller Art abzufangen und zu eliminieren und sie können so durch die kaputte (durchlässige) Darmwand nun in die Blutbahn eindringen. Der Weg zu Krankheiten und Beschwerden ist spätestens jetzt geöffnet. Ganz abgesehen davon das der Darm zu diesem Zeitpunkt seine natürlich Entgiftungsfunktion schon verloren hat.

 

Jetzt entstehen Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, Allergien jeglicher Art, Nahrungsmittelintoleranzen (diese schwächen wiederum das Darmimmunsystem noch weiter, wenn die bestimmten Lebensmittel die nicht mehr toleriert werden weiter zu sich genommen werden), chronische Pilzinfektionen (diese bestehen meist von vorher und sind quasi mit Auslöser der Darmimmunschwäche), Migräne, Ängste, Depressionen und viel mehr. Oft kommt es auch auf die persönliche „Schwachstelle“ des Körpers an, die bei jedem unterschiedlich sein kann so diverse Krankheiten und Beschwerden zu Tage bringen kann.

 

Hilfe für den Darm

Es ist wichtig für dich zu wissen, wie du dir selbst helfen kannst dein Darmmilieu wieder zu stabilisieren, den Darm zu reinigen/sanieren....Ich muss aber dazu sagen, dass ich in allen Krankheitsfällen immer empfehle (gerade wenn du dich mit dem Thema nicht besonders gut auskennst) Hilfe von naturheilkundlichen und ganzheitlich arbeitenden Ärzten oder Heilpraktikern zu holen, damit die Therapie des Darmes auch wirklich dauerhaft Erfolg hat und ggf. auch noch andere "Baustellen" angegangen werden können. 

 

 

Gerne unterstütze ich dich dazu auch im Gesundheits-Online-Coaching und stelle für dich dein persönliches Therapiekonzept zusammen. Buche dir dein kostenloses Kennenlern/Orientierungsgespräch und lass uns über deinen Fall unterhalten. 

 

 

 

Trotzdem kannst du auch schon einiges für dich selbst tun:

 

  • Ernährung: Wichtig ist es sich möglichst basenüberschüssig und ballaststoffreich zu ernähren, (aber Achtung: nicht jeder verträgt Ballaststoffe gleich gut, auch hier gilt es mit wenig zu starten und dann nach und nach zu steigern), das heißt viel Gemüse und Obst, am besten in roher Form (hier aber aufpassen, wenn du noch nicht viel Rohkost gegessen hast, ebenfalls langsam in den Nahrungsmittel einbauen). Leinsamen, Chiasamen und gemahlene Flohsamenschalen sind ideale Unterstützer jeder Darmsanierung und haben auch anti-entzündliche Wirkung und unterstützen den Darm in seiner Reinigung.  Verzichten solltest du möglichst auf:  tierische Produkte, Zucker jeglicher Art, also auch Süßigkeiten und Co. und auch das Gluten, zu dem Thema findest du hier ein Artikel von mir

  • Wichtig auch: BESSER KAUEN. Es gibt den Leitsatz „Gut gekaut, ist halb verdaut“ und daran ist wirklich sehr viel wahres. Je besser gekaut der Nahrungsbrei im Magen ankommt, je einfacher ist es für die komplette Verdauung und es tut auch unserem Immunsystem gut.

  • Nicht zu oft und nicht zu viel essen. Das ist auch ein häufiger Fehler. Die Menschen essen schlichtweg zu viel und auch zu oft UND auch zu hastig (siehe den Punkt drüber mit dem besseren kauen).

  • Einläufe oder Colon-Hydro-Therapie : Das Wort Einlauf erzeugt bei den meisten Menschen sobald sie es hören einen extremen inneren Widerstand. Dabei ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass Einläufe ein einfacher Schritt in Richtung  Gesundheit sind und, dass wenn man dem Körper dies vorenthält, (im Krankheitsfall, als Unterstützung einer Darmsanierung, wie auch immer) es zu einer (weiteren) Selbstvergiftung kommen kann. Es ist weitaus weniger schlimm als so oft angenommen. Du überlebst es ;) Und das Befinden ist danach meist umgehend besser. (Traditionell wird der Einlauf sogar in der Naturheilkunde angewandt bei einem grippalen Infekt mit Fieber, mit sehr gutem Erfolg). Colon-Hydro-Therapie ist wie ein „großer“ Einlauf, der aber nicht selbstständig durchgeführt wird. Dies führen manche Heilpraktiker/naturheilkundlich arbeitende Ärzte in ihren Praxen durch. Die Colon-Hydro-Therapie wirkt intensiver als ein normaler Einlauf, hat dafür aber natürlich auch seinen Preis. Eine Sitzung kostet zwischen 60 und 100 Euro (je nach Angebot des Anbieters). Seine Gesundheit sollte es das aber wert sein :)

  • Stressabbau durch Entspannungsmaßnahmen wie Yoga oder Qigong oder Meditation sind von großer Bedeutung und sehr zu empfehlen, denn wenn du dein Stresslevel senkst, senkst  du auch den Stress im Darm, was ihm und dem Immunsystem sehr zu Gute kommt. Hast du dir schon meine kostenlose geführte Heilmeditation aus meinem Gesundheits-Starterpaket gesichert? Wenn nicht dann kannst du das HIER gleich nachholen. 
  • Bauchmassage: Eine tägliche, mit Massageöl (oder auch ohne), durchgeführte Bauchmassage im Uhrzeigersinn, und zwar in kleinen Kreisen vom Bauchnabel aus immer größer werdend unterstützt auch das Darmimmunsystem, regt die Verdauung an und entspannt meist gleichzeitig noch

  • Bewegung: Bewegung wie joggen, Walking, Gymnastik, Trampolin springen etc...unterstützen die Entgiftung allgemein und sollten auch im Alltag nicht fehlen.

  • Darmsanierung: Es gibt viele verschiedenen Möglichkeiten zur Darmsanierung. Eine davon ist z.B. die mit der Darmkur von Lebenskraftpur, die ich selbst auch einmal jährlich anwende. HIER kommst du zum Artikel. Solltest du chronisch krank sein oder stärkere Beschwerden haben, empfehle ich dir, die Darmsanierung mit einem Heilpraktiker oder naturheilkundlich arbeitendem Arzt zu machen, der wird nach einer Anamnese auch genau wissen, welches Produkt wirklich am besten ist und was du noch für deine Gesundheit tun kannst. Du kannst dich gerne auch an mich wenden. Schau dir mein Online-Coaching-Angebot an.

 

Auch wenn du keine schwere oder autoimmun bedingte Erkrankung hast, auch wenn Fragen bestehen oder Sachen offen sind,  hol dir lieber einmal mehr Rat, als zu wenig, aber die oben aufgeführten Punkte unbedingt beachten. Damit kannst du deinem Darm und allgemein deiner Gesundheit schon sehr viel Gutes tun. 

 

Du möchtest mehr für deine Darmgesundheit und der Gesundheit der anderen Entgiftungsorgane tun und zwar ganzheitlich?! Dann ist mein Gesundheits-Ebook sicher sehr interessant und informativ für dich. 

Jetzt bist du dran!

Wenn dir der Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr freuen wenn du ihn mit ganz vielen Menschen teilst, damit auch diese erfahren können, welch immens wichtige Bedeutung unser Darm für unsere komplette Gesundheit hat und wie wir selbst auch etwas für ihn tun können damit er gesund bleibt oder gesund wird. 

"Werde zu deinem wahren, authentischen und gesunden Selbst."

Deine Jen

Kommentar schreiben

Kommentare: 14
  • #1

    Michaela (Samstag, 11 Juli 2015 21:15)

    LIEBE Jen,
    glaubst du das es Sinn hat mal seine Darmbakterien kontrollieren zu lassen ?
    Wieder ein sehr schöner informativer Artikel - DANKE
    liebe Grüße Michi

  • #2

    Hans-Jürgen Lahann (Samstag, 11 Juli 2015 23:09)

    Hallo Jen,
    vielen Dank für den tollen und sehr gut recherchierten Artikel. Wirklich wichtige Informationen, die viele Menschen wissen sollten. Ich werde ihn gerne weiter leiten und darauf aufmerksam machen auch auf meinem Blog
    Liebe Grüße
    Hans-Jürgen.

  • #3

    Astrid (Sonntag, 12 Juli 2015 15:52)

    Liebe Jen,

    was für ein toller Beitrag. So sehr informativ habe ich schon lange nicht mehr eine Zusammenfassung dazu gelesen.

    Ich kann es nur bestätigen. Und an mir selbst erleben. Nach sehr regelmäßigen Darmreinigungen empfinde ich sogar manchmal ein Hochgefühl. Ein emotionales Hochgefühl. So sehr ist auch unsere seelische Gesundheit vom "Zustand" unseres Darms abhängig.

    Sonntägliche Grüße aus Berlin
    <3 Astrid

  • #4

    Jen (Montag, 13 Juli 2015 05:28)

    Liebe Michaela,
    Ja also du könntest ein Stuhltest machen und da die gesamte Darmflora bestimmen lassen, da erkennt man ja auch wie viel schlechte Bakterien unter Umständen da unterwegs sind, oder auch Pilze (aber Achtung Pilze verstecken sich in Nestern so oft in den Darmfalten, das die gar nicht wirklich mit ausgeschieden werden und man so oft fälschlicherweise denkt der Darm wäre gar nicht mit Pilzen belastet, obwohl es doch so ist! Daher empfehle ich ja gerne, aber am besten nach Absprache mit einem Behandler, Einläufer bzw. Colon-Hydrotherapie).
    Die meisten Menschen haben allerdings Probleme mit ihrer Darmflora (zumindest die die krank, gestresst sind oder Medikamente nehmen oder sich schlecht ernähren), da kann man davon ausgehen das die Darmflora nicht in Ordnung ist.
    Und es lässt sich eigentlich recht gut mit Probiotika behandeln (das muss ich im Artikel noch nachtragen, habe ich vergessen). Die bekommt man in der Apotheke. Am besten ist natürlich so etwas alles zusammen mit einem Heilpraktiker oder Arzt der auch darauf spezialisiert ist anzugehen. :) Viele Grüße Jen

  • #5

    Jen (Montag, 13 Juli 2015 05:29)

    Lieber Hans-Jürgen,
    vielen Dank über dein Feedback. Ich freue mich sehr darüber und auch darüber das du ihn gern weiter verbreitest. Herzlichste Grüße und ein wundervollen Montag dir, Jen

  • #6

    Jen (Montag, 13 Juli 2015 05:31)

    Liebe Astrid,

    vielen Dank :) Ja diese Erfahrung habe ich auch machen dürfen, auch mit dem "Hochgefühl"....eigentlich schade das viele Menschen bei dem Thema Darmsanierung immer gleich so ein P auf der Stirn bekommen, wenn sie nur wüssten wie viel besser man sich danach fühlt und was sie damit für ihre Gesundheit tun können...hach ja, deshalb habe ich ja auch den Artikel geschrieben ;) Vielleicht erreicht man damit doch noch ein paar :)
    Ein schönen Wochenbeginn Astrid, alles Liebe, Jen

  • #7

    Sandra (Montag, 13 Juli 2015 14:30)

    Liebe Jen,

    wunderbar recherchiert und aufbereitet Deine Artikelserie. Habe auch noch einiges für mich mitnehmen können! Eine tolle und sehr umfassende Betrachtung der Thematik.
    Eine angenehme Woche wünscht Dir Sandra

  • #8

    Jen (Dienstag, 14 Juli 2015 06:04)

    Vielen lieben Dank Sandra für dein Feedback :) Das freut mich sehr :)
    Ich wünsche dir auch noch ein ganz tolle Woche!!!!
    Alles Liebe Jen

  • #9

    Kerstin (Montag, 11 Juli 2016 08:05)

    Toller Artikel, liebe Jen! Hab einiges davon noch nicht gewusst und werde ihn auch an andere weiterleiten.
    Hab eine schöne Woche :-)
    LG Kerstin

  • #10

    Jen (Montag, 11 Juli 2016 10:37)

    Liebe Kerstin, freut mich sehr das der Artikel wertvoll für dich war und du ihn auch weiterleiten konntest. DANKE DIR!
    Liebe Grüße Jen

  • #11

    Claudia (Montag, 10 April 2017 09:10)

    Hallo Jen,

    mit Freuden lese ich immer Deinen Newsletter und über diesen bin ich zu diesem Artikel hier gekommen. Ich selbst leide (nur) noch an leichtem Heuschnupfen. Das war auch schon anders, bevor ich mich zuerst vegetarisch und dann vegan ernährte. Was ich aber bisher nie geschafft habe, ist meinen Darm ganz in Ordnung zu bringen. Ich habe schon verschiedene Darmsanierungen probiert und bin eigentlich auch immer an diesem Thema dran. Aber bei allen Artikeln, Berichten und Interviews zur Darmgesundheit bin ich noch nie auf das Thema "Darmspiegelung" gestoßen. Einerseits schreckt es mich total ab- hauptsächlich auch wegen des Abführ- und Kontrastmittels, das man trinken muss, andererseits wäre es vielleicht schon mal interessant zu wissen, warum ich immer wieder an Verstopfung leide.
    Wie siehst Du das Thema konventionelle Darmspiegelung?

    LG Claudia

  • #12

    Jen (Montag, 10 April 2017 10:54)

    Hallo Claudia und danke für deine Nachricht. Stimmt auf das Thema "Darmspiegelung" wird in den meisten Artikel eigentlich nie verwiesen. Vielleicht bei mir so, weil ich selbst nie eine Darmspiegelung gemacht habe und meinen Darm ja "einfach so" zu sanieren.
    Generell würde ich sagen bei starken Problemen mit dem Darm würde ich auch zu einer Darmspiegelung raten um überhaupt erstmal zu gucken "Was genau ist da los?" Es kann ja eine chron. Entzündung sein oder vielleicht Polypen oder ähnliches. Aber das würde ich wirklich von den Beschwerden abhängig machen.

    Z.B. hat Verstopfung ihre Ursache nicht nur vorrangig im Darm, auch wenn sie dort das Problem macht, wenn du verstehst was ich meine?! Gerade z.b. auch eine Schilddrüsenunterfunktion kann Verstopfung mache, die "scheinbar" durch nichts zu beheben ist.

    Also ich persönlich würde "nur" wegen Verstopfung, wahrscheinlich keine Darmspiegelung machen.

    Ich hoffe das war jetzt nicht zu verwirrend und konnte dir etwas helfen!

    Liebe Grüße Jen

  • #13

    Claudia (Dienstag, 11 April 2017 08:20)

    Guten Morgen Jen,

    vielen Dank für Deine Antwort. So ein Darmproblem ist ja immer etwas schwierig zu beschreiben. Ich möchte es mal so sagen- ich habe nicht den Eindruck, dass mein Darm krank ist. Was mir fehlt (das stelle ich immer wieder am Wochenende und im Urlaub fest) ist die Ruhe für die morgendliche Toilette. Trotzdem fühlt es sich halt nicht gut an, wenn ich mehrere Tage (!!!) nicht auf die Toilette kann. Deshalb habe ich mir natürlich auch schon überlegt, ob meine Perestaltik vielleicht nicht so gut funktioniert, aber ob man das wiederum bei einer Darmspiegelung feststellen kann, weiß ich gar nicht...Und nein, es nützt auch nichts morgens noch eine Stunde früher aufzustehen- alles schon probiert. ;o)
    Vielleicht hat ja jemand von Deinen Lesern Erfahrung mit Koloskopie?

    Herzliche Grüße
    Claudia

  • #14

    Jen (Dienstag, 11 April 2017 09:54)

    Hey Claudia, ich bin natürlich kein Gastroenterologe, aber ich glaube nicht das man unbedingt erkennen kann bei einer Darmspülung woher die Verstopfung kommt. Und natürlich ist es unangenehm wenn man einige Tage nicht auf Toilette kann. Das sollte so auch nicht sein. Eigentlich mind. 1 mal täglich, denn man isst ja oft auch genug.
    Hast du es denn schon mal mit einem Einlauf probiert....das du erstmal "befreit" bist und das so deine Perestaltik wieder in Gang kommt?!
    Aber vielleicht hat wirklich hier einer meiner Leser ja schon Erfahrung in der Richtung mit einer Koloskopie gemacht und kann hier weiterhelfen ;)
    Liebe Grüße
    Jen